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Jungzüchter

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Füssen e.V.

 

 

 

Der Jungzüchterclub Füssen e. V. lädt zur diesjährigen Jahreshauptversammlung, am Montag, 29.02.2018 um 20:00 Uhr nach Roßhaupten in den "Haflingerhof", Sulzberg ein.

Weitere Veranstaltungen finden Sie hier:

 

 

 

Jungzüchterausflug OA/Nord am 27.1.2018 LogoJZCOANord

 

Unser Ausflug führte uns heuer zuerst auf den Betrieb der Familie Denz in Steibis/Oberstaufen.

Trotz unserer Anfahrtsschwierigkeiten sind wir beim Betrieb Denz pünktlich angekommen und wurden von Michael Denz begrüßt.

Viel Mühe machte sich Michael bei der Vorstellung seiner Milchkühe. Jede Kuh bekam eine differenzierte Vorstellung. Die Weiterverarbeitung der produzierten Heumilch erfolgt im nahen Dorf in einer genossenschaftlichen Molkerei. Somit sind auch kurze Transportwege geleistet und die Milch wird zeitnah verarbeitet.

Der produzierte Käse wird direkt einem Laden in Steibis verkauft .

Dorthin wird auch das Schweinefleisch der Fam. Denz geliefert. Denn auf dem Bauernhof leben auch noch Schweine, die für die Direktvermarktung und den Eigenbedarf gehalten werden.

Ferienwohnungen runden den landwirtschaftlichen Betrieb ab.

Die interessante Betriebsbesichtigung die die Differenzierungsform mit den Ferienwohnungen

war ein gelungener Vormittag, nicht zuletzt nach der köstlichen Käseverkostung und dem leckeren Schnaps. Danke an die Familie Hubert und Michael Denz.

 

Frisch gestärkt ging es nach dem Mittagessen zur Betriebsbesichtigung der Fam. Stoll in Oberreute.

Besonders imponierte uns die leistungsstarke Herde.

Nicht zuletzt aufgrund der Umstellung auf voll TMR ist Johannes Stoll mit der Leistung seiner Kühe sehr zufrieden.

Ein Höhepunkt war die Vorstellung der milchstarken Kuhfamilie, zu der er noch einige Sachen erzählte.

Interessant war auch der automatische Futterhinschieber der die Tiere mit Kraftfutter an die Fressplätze lockt.

Auf so manchen Wunschzettel wird jetzt ein Spaltenroboter stehen, nachdem wir die Vorzüge im Stall der Fam. Stoll sahen.

Bei Kaffee und leckerem Kuchen konnten wir uns noch über das gesehen austauschen und sagen Danke für die Einblicke, die Führung und den leckeren Kuchen bei der Familie Stoll.

Gut gestärkt mit vielen neuen Ideen ging es dann für jeden wieder auf den Heimweg.

 

Bericht: J. Graf   Bilder: E. Baumgartner

 

Jungzüchterclub Lindau

Alle Jahre wieder fand im Dezember der Ausflug der Lindauer Jungzüchter statt.
Besichtigt wurde der Betrieb Stockingen Dairy in Halblech OAL.
Die GbR, die sich aus den Familien Lang und Weise zusammenstellt, betreut 130 Milchkühe mit Nachzucht, bei einem Herdenniveau von gut 9000kg.
Den beiden Unternehmern war es wichtig, dass „dort Platz ist, wo die Milch produziert wird“. Dies erreichten sie am besten mit einer Kammaufstallung und geräumigen
Lauf-,Fressgängen. Diese durchaus günstige und sehr durchdachte Bauweise entdeckte Michael Lang auf seinen unzähligen In- und Auslandsbesuchen.
Die Besonderheit: zwei Außenfuttertische, welche mittels Förderband befüllt werden. Der daraus pfiffig entstehende Vorteil: es muss kein Futter nachgeschoben werden.
Das Herzstück des Gehöfs ist das 20er Innenmelkkarussell mit integrierter Lockfütterung der Firma Lemmer Fullwood. Dieses Melksystem ist im Gebäude so platziert, dass die Wege für die Kühe so kurz wie möglich gehalten werden, gerade die Abkalbe- und Genesungsbucht ist innerhalb von ca. 4 Metern vom Stroh bis an den Melkplatz zu erreichen.

Der Höhepunkt waren natürlich die Kühe welche Michael den interessierten Jungzüchtern extra in einer Box einzeln vorstellte.
Von der Jungkuhsiegerin der Bundesbraunviehschau 2014, die sich sehr jugendlich zur Zeit im 4. Kalb vorstellte, bis zur jüngsten Siegerin in Bad Waldsee einer Hidalgo Tochter namens Feuer, die im November 2017 zum Grand Champion gekürt worden ist
Der Jungunternehmer hat eine klare Einstellung hinsichtlich der Zucht. Er gab den Jungzüchtern verschiedene Denkanstöße mit auf den Weg: Er zeigte eine 4.Kalbskuh die sich sehr korrekt im mittleren Rahmen mit einem sehr straffen Euter präsentierte. So sollte für ihn eine braune Kuh sein: Mittelrahmig bei gewisser Breite in der Brust und im Becken. Jedoch ist dies kein Produkt aus dem man schon im ersten Jahr ernten kann. So werden gerade züchterisch interessante Tiere auch nach z.B. einem Abort, einer unterdurchschnittlichen Erstlaktationsleistung und dem im ersten Jahr oft mangelndem äußere Erscheinungsbild trotzdem durchgezogen. Denn diese investierte Geduld und auch etwas unangenehme Aufgabe, versichert Michael, zahlt sich auf jeden Fall aus.
Es wäre natürlich viel einfacher, diese Tiere auszumerzen, jedoch kostete die Aufzucht dieser Jungtiere den Betrieb schon etwas.
Eine sehr gute Einstellung, die vielleicht so manchen Jungzüchter, gegenüber der etwas spätreiferen Rasse Braunvieh, zum Grübeln gebracht hat.

 

Nun ging die Reise weiter: zum Berghof der Familie Babel in Wald.
Dort angekommen gab es erstmal ein tolles Mittagessen.

Die Söhne von Herbert Babel des sehr bekannten Zuchtbetriebs starteten vor einigen Jahren in unterschiedliche Betriebszweige, dies erläuterte uns Simon Babel. Der Molkereifachmeister kümmert sich um die täglich anfallende Heumilch am Hof und veredelt diese zu täglich ca.150 kg Bergkäse. Sein weiterer Aufgabenpunkt ist das Brauen des eigenen Berghofbieres.
Sein Bruder Michael ist Koch und Hotelfachmann. Er leitet das Landhotel und die Gastwirtschaft. Der letzte im Bunde ist Tobias Babel, der Staatlich anerkannter Landwirtschaftsmeister führte uns nach der informativen Einleitung durch den Hof.
Tobias zeigte uns die Stallungen der 70 Milchkühe incl. Nachzucht.
Die Braunviehkühe werden seit 2015 in einem Boumatic Doppelboxenmelkroboter gemolken.
Der sehr erfolgreiche Silage-freie Milchviehbetrieb erzielte eine Jahresleistung von 8500kg pro Kuh und Jahr. Bei ansprechenden Inhaltsstoffen entstehen hervorragende Ausgangsprodukte. Von Bergkäse über Joghurt bis hin zu Cremes und Pflegelotionen ist im Verkaufsladen alles zu haben. Der Familienbetreib setzt auf regionale Vermarktung und eine stetige Weiterentwicklung des Produktespektrums.
Im Schauraum, von dem aus die Herde beim Fressen, Liegen und Melken beobachtet werden konnte, wärmten wir uns bei einem Glühwein auf.
Abschließend ließen wir den sehr lehrreichen Tag auf dem Weihnachtsmarkt in Marktoberdorf ausklingen.

Von Jahr zu Jahr entwickelt sich dieser Ausflug immer positiver und die Vorstandschaft bedankt sich bei der sehr guten Resonanz und Teilnahme.
Bericht und Bilder: Johannes Immler

 

Jahresausflug der Jungzüchterclubs Auerberg und Füssen

Am 18.11 fand der gemeinsame Ausflug der beiden Jungzüchterclubs statt.

Das Ziel war die Bundesjungzüchterschau in Bad Waldsee.

 

Auf dem Weg dorthin wurden noch 2 interessante Betriebe besichtigt.

Den ersten Stopp machten wir beim Betrieb Albinger in Biberach der uns seinen Betrieb zeigte.

Dieser Betrieb wird biologisch bewirtschaftet und hat gut 220 Milchkühe.

Er stellte uns einige Interessante Braunvieh Kühe vor, unter anderem die Mutter des Stieres Bisto.

 

Beim zweiten Betrieb ging es mehr um die Melktechnik als um die Rinderzucht.

Dort waren wir zu Gast bei Schindele Reiner in Boos bei Reichau.

Der Betrieb investierte vor 2 Jahren in einen neuen Milchviehstall für 90 Kühe mit Jungviehseite.

Eine Besonderheit ist der Melkstand der Firma Melktechnik Illertal mit Interpuls Melktechnik, für die sich Schindele entschieden hat.

Manfred Deuring stellte uns dann vor Ort die Firma Melktechnik Illertal und die Besonderheiten der Interpuls Melkzeuge vor.

Am Abend ging es dann Richtung Bad Waldsee wo wir gegen 18 Uhr pünktlich zum Start des Schauwettbewerbs der Jungkühe eintrafen.

Nach anschließender Jungzüchterparty fuhren wir um 02:30 Uhr wieder heimwärts.

Bericht: Sprenzel Simon

 

Bilder: privat

 

 Winterprogramm des Jungszüchterclubs Oberallgäu-SüdLogo JZC OASued

Winterprogramm

2017/2018

 

18.11.2017        Bundesjungzüchterschau in Bad Waldsee

01.12.2017        Kegelabend ab 19.30 Uhr im Hofgarten Immenstadt

12.12.2017        Clubabend Thema: Aktuelles zur Zucht um 20.00 Uhr im Gasthaus Grüntenblick

09.01.2018       Jahreshauptversammlung um 20.00 Uhr im Gasthaus Grüntenblick

04.02.2018        Skifahren in Ofterschwang Treffpunkt um 09.30 Uhr

23.02.2018        Fahrt zur IGBS nach St. Gallen

03.03.2018        Tageslehrfahrt

24.03.2018        Tierbeurteilungswettbewerb

05.04.2018        Clubabend um 20.00 Uhr im Gasthaus Grüntenblick

März 2018mehrtägiger Ausflug nach Frankreich

                         Termin und Programm wird demnächst bekannt gegeben

Auf ein Zahlreiches Erscheinen freut sich die Vorstandschaft

 

Einladung

 

Fahrt zur Jungzüchterschau nach Bad Waldsee JZCOALWestLogo

 

Am Samstag, den 18.11.2017 fahren wir mit dem Busunternehmen Schoder nach Bad Waldsee zur Bundesjungzüchterschau mit anschließender Aftershowparty.

Zuvor werden wir den Milchviehbetrieb der Laur GbR in Laupheim besichtigen. Die Laurs melken derzeit 230 Kühe im 2013 erbauten Milchviehstall in einem 26’er Melkkarusell der Firma GEA und setzen dabei voll auf die Rasse Braunvieh. Der Betrieb wurde bereits im Rinderzucht Braunvieh (Ausgabe 2/2014) vorgestellt. Danach fahren wir weiter nach Bad Waldsee, wo wir die Viehschau und die anschließende Jungzüchterparty besuchen.

Abfahrt ist um 13.00 Uhr in Unterthingau an der Raiffeisenbank und um 13.15 Uhr in Obergünzburg am Marktplatz. Die Heimreise werden wir gegen 2.30 Uhr antreten.

Bitte meldet euch bis zum 16. November bei Matthias oder Franz Josef an. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

 

 

Winterprogramm des Jungzüchterclubs Oberallgäu-Nord   LogoJZCOANord

Folgende Programmpunkte haben wir für den Herbst / Winter 2017 geplant.

Wir freuen uns auf dein Kommen!

04.11.2017                          Ausflug

Um 10.30 Uhr besichtigen wir zuerst den Betrieb Allgäuer Heumilchhof,

anschließend fahren wir zur Schäffler Brauerei in der wir einen Vortrag hören

werden und danach die Bierspezialitäten verkosten dürfen. Den Tag lassen

wir dann gleich im Wirtshaus der Brauerei ausklingen.

18.11.2017                            Bundesjungzüchterschau

Die Jungzüchterschau findet dieses Mal in Bad Waldsee statt, wir treffen uns an

der Autobahnauffahrt in Betzigau um Fahrgemeinschaften zu bilden.

08.12.2017                         Nikolaus Kegeln

Unser alljährliches Nikolaus Kegeln findet wie immer in der Kegelbahn in

Betzigau statt Beginn ist um 20.00 Uhr.

04.01.2018                Jahreshauptversammlung

Beginn ist um 20.00 Uhr im Hirsch in Krugzell. Bernhard Mair von der Firma

Eder wird einen Vortrag über Kälberhaltung halten.

Terminänderungen findet Ihr wie immer im Bauernblatt auf Facebook oder in WhatsApp!!!

Unsere Facebook-Seite: https://de-de.facebook.com/jungzuechterclub.oberallgaeu.nord

Eure Vorstandschaft des JZC Oberallgäu-Nord

 

Rundschreiben der Unterallgäuer Junglandwirte

Hier finden Sie das Herbst-Winter Rundschreiben der Unterallgäuer Junglandwirte.

 

Tierbeurteilungswettbewerb des JZC Oberallgäu-Nord

Am Abend des 12.07.2017 veranstaltete der Jungzüchterclub Oberallgäu Nord ihren alljährlichen Tierbeurteilungswettbewerb. Dieser fand heuer auf dem Betrieb Hindelang in Atzenried bei Kempten statt. Anfangs wurde eine Braunviehkuh ausführlich besprochen. Nun waren die Jungzüchter gefordert zwei Kühe zu bewerten, eine Erstlaktierende Vonker Tochter, eine mittelrahmig Kuh mit gutem Fundament und straffem Euter und eine sehr rahmige Huxoy-Tochter im zweiten Kalb mit gutem Becken schönem Fundament und tollem Euter. Anschließend galt es noch fünf Kühe zu Reihen, was für den ein oder anderen nicht ganz einfach war. Mit Einsetzen der Dämmerung ging der Wettbewerb dann zu Ende. In gemütlicher Runde und frischem Fleisch vom Grill erläuterte uns der Betriebsleiter Hindelang Peter noch einige Details zum Stallbau sowie der interessanten Betriebsentwicklung.

 

Am 5.09.2017 traf sich dann der Club zur Siegerehrung des Tierbeurteilungswettbewerbs in Wiggensbach. Vorrangehend gab es einen Vortrag von Schindele Ulrich über die aktuellen Stiere nach der Zuchtwertschätzung im August sowie aktuelles von der AHG. Im Anschluss wurden die Ergebnisse des Wettbewerbs bekannt gegeben.

Die vielen wie folgt aus:

1.Platz: Zobel Christian

2.Platz: Läufle Florian

3.Platz: Lang Stefan

 

Lindauer Jungzüchter beim Hoffest der Familie Arnold in Scheidegg

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Bild: Florian Maucher / Allgäuer Bauernblatt

Der Mensch denkt doch Petrus lenkt!! Mit diesem Sprichwort darf ich den vergangen Sonntag kurz und knapp umschreiben. An einem traumhaften Tag veranstaltete die Familie Arnold in Allmannsried bei Scheidegg ein gelungenes Hoffest, wo die gesamte Bevölkerung eingeladen war. Der Betriebsleiter und sehr engagierte Jungzüchter Ralf strukturierte seinen Milchviehbetrieb das letzte Jahr etwas um. Zur besseren Verständlichkeit aktivierte er die Lindauer Jungzüchter um an verschieden Stationen auch die „Nichtlandwirte“ aufzuklären. Der sehr modern gebaute „Alte“ Laufstall wurde etwas vergrößert. Die Umbaumaßnahme beinhaltete eine automatische Fütterung, Melk- und Spaltenroboter, sowie einen großen Laufhof. Da sich die Betriebsleiterfamilie vor einigen Jahren auf eine Bioschiene spezialisiert hat, ist ein sehr hochwertiges Produkt unabdingbar. „Eine problemlose Kuh mit hervorragender Milchleistung bei guten Inhaltsstoffen, das produziert nur eine Braune!“ da ist sich Junglandwirt Ralf sicher. Mit diesem Leitgedanken wünscht die Allgäuer Herdebuchgesellschaft ganz viel Erfolg und weiterhin eine gute Zusammenarbeit.

 

Bericht und Bilder: Immler Johannes

 

Tierbeurteilungstag des Jungzüchterclubs Mindelheim

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Am 29.März 2017 lud der Vorstand der Mindelheimer Jungzüchter, Metz Michael, auf seinen Betrieb in Zusammenarbeit mit der Besamungsstation Greifenberg, der Schlachtvieh e.G und AHG zur Tierbeurteilung ein.

Geladen wurde auch eine Klasse des Berufsgrundschuljahres aus Mindelheim.

Zu Beginn stellte Michael Metz seinen Betrieb, die Metz Gbr vor. Anschließend wurde in Gruppen aufgeteilt um die Tierrasse Holstein, Fischer Tobias (BSG), Fleckvieh, Susanne Böhm (BSG), und Braunvieh, Lernbecher Niklas (AHG)zu Besprechen.

Nach der allgemeinen Besprechung der drei Rassen fand der Tierbeurteilungswettbewerb bei der Rasse Braunvieh statt.

Anschließend fand das Mittagessen statt, das durch die BSG, AHG und Schlachtvieh e.G ausgerichtet wurde.

Zum Abschluss dieser Veranstaltung informierten alle drei Institutionen über aktuelle Themen.

Bericht: NL

 

 

30 Jahre Jungzüchterclub Oberallgäu- Süd

Auf 30 Jahre Vereinsgeschichte kann der JZC OA-Süd in diesem Jahr zurückblicken und feierte sein Jubiläum am 8. April bei strahlendem Sonnenschein gebührend mit einer Viehschau samt Kälber- und Jungzüchterwettbewerb.

Veranstaltet wurde die Viehschau in Bihlerdorf/ Blaichach in der Halle von Garten-und Landschaftsbau Marcus Mägdefrau, die den perfekten Rahmen für dieses Ereignis bot.

Am Nachmittag konnten die Jüngsten beim Kälberwettbewerb ihr Können unter Beweis stellen. Stefanie Wenz und Florian Bach – beide ehemalige Vorstandsmitglieder des Clubs – bewerteten die Kinder, die alle stolz eine Rosette sowie eine Kälber-Weidschelle mit nach Hause nehmen durften.

Bestens verpflegt wurden die zahlreichen Zuschauer mit selbstgebackenen Kuchen, Kaffee, Wurst-, Steaksemmel und Getränken.

Beim Jungzüchterwettbewerb am Abend kürte dann Aaron Albinger aus Biberach mit Unterstützung von Ringman Nikolas Sauter in der vollbesetzten Halle die besten Rinder und Vorführer aus den Reihen des Clubs. Hierbei wurden die 46 Rinder in neun Gruppen eingeteilt.

Champion in der Kategorie „Jung“ wurde eine Payssli-Tochter aus dem Betrieb Egger Christian aus Rettenberg. Reserve-Champion wurde eine Cadence-Tochter aus dem Betrieb Fink Edmund, Oberstaufen. Den Sieg als bester Vorführer in der Kategorie „Jung“ konnte sich Thomas Socher aus Ofterschwang sichern. Reserve Vorführsieger wurde Fink Raphael aus Thalkirchdorf.

In der Kategorie „Alt“ gewann der Betrieb Herz GbR aus Rettenberg mit einer Jan-Tochter. Reserve-Champion wurde Jongleur-Tochter Leni von Hierl Moritz aus Rettenberg. Vorführsieger in der Kategorie „Alt“ wurde Matthias Herz aus Rettenberg. Reserve Vorführsieger wurde Höß Alexander aus Oberstaufen.

Königlichen Glanz brachte Beate Bühler, amtierende Baden-Württemberger Braunviehkönigin, als Ehrendame der Jubiläumsschau.

Im Anschluss an die Schau wurden die Gewinner der Tombola ausgelost. Hier lockten als Hauptpreis ein Zuchtkalb sowie viele weitere attraktive Preise wie Spermagutscheine oder ein Trettraktor.

Nachdem alle Preise verlost waren wurde bis zum frühen Morgen ausgiebig in der Jungzüchter-Bar gefeiert. Für beste Stimmung sorgte dabei das Quintett „Isch gli“.

Den Jungzüchtern aus OA-Süd kann man für diese rundum gelungene Veranstaltung nur großen Respekt zollen und gratulieren!

Ergebnisse Rinder

Ergebnisse Kälber

 

 Dominik Hindelang - Jungzüchter aus Leidenschaft

In den nächsten beiden Jahren will der Junglandwirt einen Laufstall bauen und dies mit überbetrieblichem Arbeiten bestmöglich realisieren.

Den ganzen Bericht lesen Sie hier: Viel Betrieb fürs große Ziel    Seite 2

Quelle: Allgäuer Bauernblatt 2/2017

 

Tierbeurteilungslehrgang der Berufsschule Ostallgäu in Seeg

 

 

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Unter arktischen Temperaturen fand am 25. Januar in Hollen, Gemeinde Seeg, der diesjährige Tierbeurteilungstag statt.Vormittags wurden auf dem Betrieb Nägele die drei Rassen Braunvieh, Fleckvieh und Holstein nach dem gängigen Kriterienkatalog der linearen Beschreibung von den Berufsschülern unter zu Hilfenahme der Spezialisten von AHG und LfL beurteilt.Dabei wurden auch die Unterschiede bei den Beurteilungskriterien der verschiedenen Rassen erkenntlich – um nur ein Beispiel zu nennen: der sogenannte „Umdreher“ der den Abstand von Hüfthöcker zu Sitzbeinhöcker misst, findet nur beim Braunvieh Beachtung.Nachmittags stellte Sofi Waldmann den Jungzüchterclub vor, bei dem nicht nur das Fachliche im Vordergrund steht, sondern auch die Geselligkeit einen Stellenwert hat. Beitritte zu diesem Club sind erwünscht.Anschließend referierte Werner Schmid von der AHG über das Tätigkeitsgebiet dieser Gesellschaft. Beachtenswert hierbei ist, dass sich die Vermarktung der Rinder mittlerweile bis Nordafrika, Russland sowie Frankreich etabliert hat und somit ein großes Einzugsgebiet hat.Susanne Böhm von der Besamungsstation Greifenberg merkte an, dass man sich bei Zuchtwerten nicht nur von bloßen Zahlen, wie Gesamtzuchtwert oder Milchleistungswert leiten lassen soll. Ein gesundes Mittelmaß gibt langfristig den züchterischen Erfolg.Berthold Kirchmaier von der Erzeugergemeinschaft Schlachtvieh Allgäu w.V. informierte über den Tätigkeitsbereich dieser Vereinigung. So beliefert die Schlachtvieh EG auch McDonald`s nach dem sogenannte „Best Beef“ Programm, bei dem Landwirte aufgrund besonderer Haltungs- und Fütterungsmethoden nach einem Kriterienkatalog erhöhte Schlachtpreise erhalten.Zu bedenken gab er, dass die Gesellschaft die Landwirtschaft kritischer denn je beäugt und meist negativ belegt – das Tierwohl und die Tiergesundheit sind jedoch nach seinen Erfahrungen noch nie so hoch gewesen wie derzeit, was somit im Widerspruch steht.Deswegen ist die Offensive, die Landwirtschaft über die Medien ins positive Licht zu rücken, äußerst wichtig – nur ein Zusammenhalt der Landwirte in diesem Sinne kann dann beim Verbraucher wieder das verlorene Vertrauen wieder zurückgewinnen.Die Berufsschule Ostallgäu bedankt sich bei der AHG, Schlachtvieh EG, BSG als auch beim Jungzüchterclub Auerberg bzw. Ostallgäu die diesen Tag ermöglichten.Besonderer Dank gilt der Familie Nägele, die uns die widrigen Witterungsbedingungen mit Kuchen versüßten und Kaffee und Tee erwärmten.Josef Herz 

 Bilder: HH

 

 

 

Vom Bodensee ins tiefste Unterland

 

Wie jedes Jahr veranstaltete der JZC Lindau einen Jahresausflug, hierbei sind alle Mitglieder herzlich willkommen. Früh am Morgen ging es an einem sonnigen Samstag mit dem Bus Richtung Osterberg. Der Milchviehzuchtbetrieb der Familie Käufler war unser erstes Ausflugsziel. In dem Stallgebäude das 2012 neu erbaut wurde, werden 110 Milchkühe gemolken, die Herde setzt sich größtenteils aus Braunvieh und wenigen Holsteintieren zusammen. Mit einer Stallleistung von knappen 10,000 kg bei ordentlichen Inhaltsstoffen sind die Betriebsleiter Marcus und Ralf eindeutig zufrieden, jedoch kann überall noch ein wenig gefeilt werden. Gemolken wird in einem 16-ner Swing-Over-Melkstand im separaten Melkhaus, mit einer Leistung von 90 Tieren die Stunde kommt man gut vorwärts so Marcus. Die Flächenstruktur von 90 ha entspricht 45 ha Grünland und 45 ha Silomais, Wintergerste und Weizen. Diese Futtermittel werden zu 100% in Form einer TMR verfüttert. Die weibliche und männliche Nachzucht umfasst 150 Tiere. Der Ausbildungsbetrieb zieht so auch interessante Stierkälber groß, die später zur Mast bzw, als Zuchtbullen vermarktet werden. Da die Menge des zur Zucht vorgesehenen Nachwuchses größer ist als was zur Remontierung benötigt wird, werden jedes Jahr mehrere Herdbuchtiere auf den Absatzveranstaltungen der AHG veräußert, womit der Landwirtschaftliche Unternehmer sehr zufrieden ist. Nach der Hofbesichtigung stellte Ralf uns noch stolz interessante Spitzentiere vor, darunter eine Fitnessstarke Huxoy-Tochter im 4. Kalb. Hervor stach auch eine Wurl-Tochter mit überaus gutem Euter und vorbildlichem Fundament in 9. Laktation. Wobei er auch mit den „Frischen Kalbinnen“ gut zufrieden war, im Durchschnitt 32 kg und darüber im ersten Probemelken war keine Seltenheit.

   

Nach hervorragendem Mittagessen im Gasthof Sauer ging unser Tagesausflug weiter zum Hartmannhof in Bergenstetten.

 

Der Familienbetrieb hält 62 Milchkühe mit Nachzucht und bewirtschaftet Acker und Grünland. Diese Grundfuttermittel werden im Bestand über das Jahr aufgebraucht. Zuerst präsentierte der Betriebsleiter Christian Hartmann seinen 2014 neu erbauten Kälberstall. Der mit viel Platz, Licht und vor allem guter Belüftung hervorsticht. „Die Kälber wachsen richtig weg“ strahlte Christian, da vorher nur eine Kompromisslösung für die zukünftigen Hochleistungskühe bestand, wollte er etwas „Gescheites“, gesagt getan. Seither ist der Tierarzt in der „Kinderstube“ nur selten anzutreffen. Die tägliche Melkarbeit übernimmt der Roboter, so werden die Stallzeiten flexibler. Wie im Allgäuer Bauernblatt schon berichtet, vermarktet Christian Hartmann seit 4 Wochen die Hälfte seiner Milch selber über insgesamt 3 Milchautomaten. Diese Automaten stehen in einem Kooperationsmodel an Rewe Märkten. Um die Milch fachmännisch aufzubereiten, wird der Rohstoff in der dafür extra nach EU- Richtlinien gebauter Milchkammer, pasteurisiert und steril in 200 Liter Behälter abgefüllt. Diese Edelstahlgefäße werden zu den jeweiligen Märkten ausgefahren und ausgetauscht. Die leeren Tanks werden auf dem Hof gereinigt und steril vorbereitet. Der Zukunftsplan von Christian ist es die gesamte anfallende Rohmilch vor den verschiedenen Rewe-Filialen zu vermarkten. Diese unabhängige Form des Absatzes vom hochwertigen Nahrungsmittel fordert gewissen Mut, jedoch ist die gesamte Familie Hartmann guter Dinge das Projekt zu meistern.

Der gesamte Jungzüchterclub Lindau wünscht den Betrieben weiterhin so viel Erfolg und bedankt sich für den sehr informativen Tag. Die offenen vor allem ehrlichen Gespräche sind sehr zu schätzen. Außerdem ist es ist keine Selbstverständlichkeit gerade in dieser schwierigen Marktsituation Besuchergruppen auf die Betriebe zu lassen. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei den Betriebsleitern herzlich bedanken.

   

                                                                                                                                 Johannes Immler

 

Die 10 Jungzüchterclubs im Gebiet der AHG haben ein ereignisreiches Jahr hinter sich.

Auch dieses Jahr waren unsere 10 Jungzüchterclubs wieder sehr aktiv, die gemeinsamen Aktivitäten betrafen nicht nur Landwirtschaft und Tierzucht, sondern gingen auch darüber hinaus. Die Offenheit für neues und die Abwechslung ist vor allem in dieser Zeit ein wichtiger Punkt um über den Tellerrand hinaus blicken zu können und dem Alltag für ein paar Stunden zu entfliehen. Unter anderem werden auch gute Kontakte und Beziehungen zu anderen Berufskollegen im gesamten Landkreis aufrechterhalten. Zudem kann auch über gerade auf den einzelnen Betrieben anfallende Probleme diskutiert werden und eventuelle Lösungen erarbeitet werden. Auch bei Betriebsbesichtigungen mit dem jeweiligen Club, kann man eventuell gesehenes auf dem eigenen Betrieb anwenden. Zur Info für Nichtmitglieder: unsere Clubs freuen sich über jedes neue Mitglied.

 

 

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