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Der Markt im Überblick

Nach der Milchkriese 2015/2016 unterstützt die AHG ihre Mitgliedsbetriebe mit hoher Nachfrage und guten Preisen. Besonders die Hauptvermarktungssegmente im Großvieh zeichnen sich durch eine überdurchschnittliche Entwicklung aus. Die Absatzzahlen der Nutzkälbervermarktung entwickeln sich bereits im dritten Jahr in Folge positiv, ergänzt durch eine Preissteigerung im dreijährigen Mittel der Vermarktung männlicher Nutzkälber.

Als stabiles Marktsegment erweist sich die Stiervermarktung. Nachdem die Absatzmengen in den letzten Jahren leicht rückläufig waren, konnte in diesem Jahr gute Qualität mit höheren Preisen punkten. Unterstützt wurde die Entwicklung durch eine gesteigerte Nachfrage aus Norddeutschland im vgl. zum Vorjahr.

Die Kuhvermarktung war im vergangen Jahr aufgrund der geringeren Anzahl an Bestandsauflösungen leicht rückläufig. Dementsprechend hat sich die Nachfrage auf weniger Tiere reduziert, was diese mit steigenden Preisen quittierten.

Ein sehr positives Resümee lieferten die Ergebnisse der Jungkuh, Kalbinnen und Jungrindervermarktung. In nahezu allen Bereichen gingen steigende Absatzzahlen mit steigenden Preisen einher. Auf den Märkten sind Tiere mit gutem Exterieur und überdurchschnittlicher Milchleistung gefragt. Diese werden auch von unseren Kunden im Norden entsprechend honoriert. Um die Vermarktung zu unterstützen spielt die immer größere Zahl an Kaufaufträgen an beiden Standorten eine wichtige Rolle.

Die starke Volatilität des Exportmarktes ermöglichte es heuer, die Mitgliedsbetriebe im positiven Sinne zu dienen. Während sich die Europäischen Länder noch von der Milchkrise 2015 erholen ist der Zuchtviehbedarf in Drittländern überdurchschnittlich hoch. Nationale Programme und günstige Währungskonstellationen gepaart mit sehr guten Kontakten unseres Vermarktungspersonals ermöglichten hier zahlreiche lukrative Aufträge.

Dies bekommen natürlich auch die Zuchtkälbermärkte zu spüren. Als Voraussetzung für eine erfolgreiche Vermarktungsarbeit spielt der Kauf von Exterieur starken Tieren mit entsprechendem Pedigree eine entscheidende Rolle.

Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Kälbermärkte zu sehen. Unser Hauptumsatzträger steigert seine Absatzzahlen bereits im dritten Jahr in Folge mit tendenziell steigenden Preisen. Hier spielen die immer größer werdenden Chargen eine wichtige Rolle. Dieser Markt muss kontinuierlich mit gut entwickelten Kälbern in einheitlichen Einheiten gefördert werden. Maßgebliche Punkte sind dabei die Aufzucht der Kälber sowie die Streuung der eingesetzten Väter bei den Qualitätsmerkmalen. Gerade durch die Zunahme der Nutzungskreuzungen mit weißblauem Belgier zeigt sich, dass nicht jedes Kreuzungskalb automatisch den Anforderungen der Mäster entspricht.

Die Embryovermarktung zeigt sich mit einer positiven Entwicklung im Bereich der Spitzenzucht.

 

GrafikGesamtvermarktung2016 2017

Bechteler Thomas

 

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