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Marktbericht vom 22.11.2018 in Kempten

Zuchtviehauktion in Kempten: Jungkühe stark nachgefragt

Die zweite Novemberauktion der Allgäuer Herdebuchgesellschaft am 22.11. in der Allgäuhalle in Kempten war bei schöner, aber kalter Witterung gut besucht. Aufgetrieben waren 12 Stiere, 1 Kuh, 99 Jungkühe, 1 Jungrind sowie 24 weibliche Zuchtkälber.

Bei den Zuchtstieren erreichte die Qualität der 12 aufgetriebenen Kandidaten nicht das übliche Niveau – nur 3 Jungstiere konnten von der Körkommission in Wkl. 2 eingereiht werden, 9 entsprachen der Wkl. 3. Dies tat der Nachfrage aber keinen Abbruch und am Ende waren 10 Stiere für den Deckeinsatz für 1388 Euro verkauft. Das Spitzengebot erhielt mit 1740 Euro der erstrangierte Blooming-Sohn aus einer Horizont-Tochter mit sehr guter Erstlaktation aus dem Betrieb Zeller in Oberstdorf-Rubi, der mit guten Exterieur-Zuchtwerte und 114 Milchwertpunkten nach Mecklenburg-Vorpommern ging.

Stark nachgefragt war die Kollektion der 99 angebotenen Jungkühe, was erneut unter dem langjährigen Angebotsumfang lag. Alle Jungkühe wurden verkauft und bei Weitem nicht alle Wünsche konnten bedient werden. Mit 1680 Euro lag der Verkaufsschnitt um 20 Euro über der Vorauktion, wobei für gleiche Qualitäten der Preisanstieg höher ausfiel. Den Spitzenpreis erzielte eine typstarke Vosther-Tochter, gezüchtet von Paul Feneberg, Durach-Felben und vorgestellt von Narziss Wenz Bolsterlang. Sie ging für 2560 Euro nach Hannover. Weitere Jungkühe gingen ebenfalls in verschiedene Betriebe im Norden Deutschlands sowie diesmal auch nach Tschechien. Dreiviertel der Tiere blieben jedoch in der Region.

Demgegenüber verblieben fast alle der 24 weiblichen Zuchtkälber in der Region, wobei zwei keinen Käufer fanden. Die Nachfrage blieb hinter der der Jungkühe zurück. Am Ende lag der Schnittpreis aber mit 256 Euro um 25 Euro über dem Niveau vor 14 Tagen. Das Spitzengebot erhielt mit 480 Euro eine Hochdorf-Tochter aus einer Payoff-Jungkuh mit 35 kg Einsatzleistung von Anton Bader, Isny-Schweinebach. Sie ging ins Oberland. Das aktuelle Marktgeschehen bei den Zuchtkälbern lässt darauf schließen, dass die Jungviehaufzucht derzeit eingeschränkt wird. Es ist absehbar, dass in den Betrieben und am Markt diese Tiere später als Jungkühe bei zu erwartender Nachfrage dieser Betriebe zusätzlich fehlen werden.

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Bericht und Bild: Dr. Birkenmaier

Marktbericht vom 14.11.2018 in Buchloe

Novemberauktion in der Schwabenhalle- flotter Marktverkauf bei sehr geringen Auftriebszahlen

Zum Zuchtviehmarkt der Allgäuer Herdebuchgesellschaft am 14.11.2018 standen leider nur 3 Bullen, 2 Mehrkalbskühe, 16 Jungkühe und 11 Zuchtkälber zum Verkauf.

Vor allem bei den Jungkühen konnte das sehr knappe Angebot die derzeitig gute Nachfrage nicht befriedigen.

Die Zuchtkälber waren von mittlerer Qualität und wurden flott zu qualitätsbezogenen Preisen versteigert. Die Preisspanne bewegte sich von 100,-- € bis 520,-- €. 2 Kälber fanden kein passendes Gebot. Den Höchsterlös erzielte ein wüchsiges, korrektes Vanpari x Hegall-Kalb mit guten Leistungsdaten vom Zuchtbetrieb Keppeler Martin, Blöcktach.

Von guter Qualität waren die 3 gekörten Stiere, von denen zwei zu passenden Preisen verkauft wurden. Erstrangiert wurde ein gut entwickelter Blooming x Huray-Sohn mit sehr hoher Mutterleistung und guten genomischen Zuchtwerten. Gezüchtet wurde der Bulle von Schmid Gerhard, Apfeltrang und vom Aufzuchtbetrieb Ellenrieder Johann, Kirchheim am Markttag bestens präsentiert.

Mit dem sehr kleinen, auch in der Qualität teilweise nicht befriedigenden Angebot bei den Jungkühen konnten die Wünsche zahlreicher Kaufinteressenten leider nicht erfüllt werden. Die wenigen vorgestellten Jungkühe wurde sehr flott zu qualitätsbezogenen guten Preisen versteigert. Alle Tiere bleiben in der Region. Den Tageshöchstpreis erzielte eine Rotbunt-Jungkuh. Diese vor allem sehr euterstarke Drake x Carmano-Tochter wurde vom Betrieb Endrass Michael, Unterreithen gezüchtet und bestens aufgezogen. Den Höchsterlös bei den Braunviehjungkühen erzielte eine Joshua x Huxoy-Tochter vom Zuchtbetrieb Strobel Josef, Egelmosen.

Für die nächsten Märkte wäre ein deutlich höheres Angebot wünschenswert.

Bechteler

 

Marktbericht vom 08.11.2018 in Kempten

Zuchtviehauktion in Kempten: Jungkühe auf stabilem Preisniveau gut nachgefragt

Die erste Novemberauktion der Allgäuer Herdebuchgesellschaft in Kempten fand bei - für dieses Jahr ungewöhnlich - regnerischem Wetter am 8.11. in der Allgäuhalle in Kempten statt. Bei gutem Besuch standen 12 Stiere, 4 Kühe, 87 Jungkühe, 3 Kalbinnen sowie 27 weibliche Zuchtkälber im Angebot.

Die Kollektion der aufgetriebenen Zuchtstiere lag zwar hinsichtlich des Umfangs mit 12 Tieren auf dem Niveau der letzten Auktionen, hinsichtlich der Qualität erreichte dieser Markt aber nicht das sonst übliche Niveau. Dies kam im Körergebnis von 1mal Wkl. 1, 3mal Wkl. 2 und 7mal Wkl. 3 zum Ausdruck. Im Versteigerungsring war dann auch kein Bedarf an Stieren der Wkl 3 vorhanden. Deckstiere der Wkl. 1 und 2 waren hingegen gefragt und kosteten im Schnitt 1625 Euro, was den Schnittpreis zur Vorauktion um knapp 200 Euro nach oben klettern lies. Das höchste Tagesgebot erhielt mit 1820 Euro ein Hochdorf-Sohn aus einer Espenau-Tochter von Thomas Fleschutz , Günzach-Albrechts, der mit herausragendem, genomischen Euterzuchtwert und sehr gut bewerteter, leistungsstarker Mutter auf sich aufmerksam machte.

Bei den Jungkühen war das Angebot mit 87 Tieren nochmals geringer als zuletzt. Damit bestätigte sich erneut der seit längerem rückläufige Trend an für den Verkauf verfügbaren Jungkühen. Nachfrage war auf der anderen Seite aber vorhanden, so dass flott geboten wurde und der Schnittpreis am Ende fast eine Punktlandung zur Vorauktion schaffte. Das Spitzengebot wurde für die einzige 1er Jungkuh abgegeben, eine leistungsstarke Vox-Tochter mit 32 kg Tagesgemelk aus einer Vapiano mit 10500 kg Durchschnittleistung bei 3,91 Prozent Eiweiß von Daniel Weber, Görisried. Sie blieb für 2220 Euro im Zuchtgebiet. Zwei größere Partien gingen zum einen nach Italien und zum anderen in einen Betrieb nahe Bremerhaven/Niedersachsen.

Interessante Genetik wurde diesmal auch bei den Kalbinnen angeboten. Das Interesse nach den drei Tieren mit starkem Leistungshintergrund aus einer Teilbestandsaufgabe war dementsprechend groß. Im Schnitt kosteten diese drei Kalbinnen dann auch 1740 Euro. Alle drei blieben im Zuchtgebiet.

Wenig spektakulär war hingegen das Angebot der 27 weiblichen Zuchtkälber. Hier fanden schließlich auch nur 17 einen Käufer. Nicht alle Kälber konnten mit ihrem Leistungshintergrund oder ihrer Entwicklung überzeugen. Höchstgebote gingen bis 440 Euro.

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Bericht und Bild: Dr. Birkenmaier

 Marktbericht vom 25.10.2018 in Kempten

Zuchtviehauktion in Kempten: Gute Preise beim Traditionsmarkt mit Jungrindern

Die zweite Oktober-Auktion der Allgäuer Herdebuchgesellschaft in Kempten wird traditionell nach der Rückkehr des Alp- und Weideviehs in die heimischen Ställe mit einem Jungrinder- und Kalbinnenmarkt ergänzt. Dieses „Sonderangebot“ lockte auch am 25. Oktober bei schönem Herbstwetter wieder zahlreiche Besucher in die Allgäuhalle. Aufgetrieben waren 12 Stiere, 1 Kuh, 99 Jungkühe, 4 Kalbinnen, 67 Jungrinder sowie 21 weibliche Zuchtkälber.

Von den 12 vorgestellten Stieren reihte die Körkommission 7 in Wkl. 2 und 5 in Wkl. 3 ein. Besonders an den beiden erstrangierten Jungstieren bestand reges Interesse. So erzielte der auf Rang 2 laufende Cadence-Sohn aus einer Henry-Tochter mit 9700 kg Erstlaktation bei 3,64 % Eiweiß von Stefan Finkel, Sigishofen mit 1860 Euro den Tageshöchstpreis unter den Stieren. Der von Max Klemp, Bad Grönenbach vorgestellte, sehr rahmige Kandidat blieb mit gGZW 118 und sehr gutem Euterzuchwert im Zuchtgebiet. Nur knapp dahinter ging der erstrangierte, sehr kalibrige Hindukusch-Sohn aus einer Hacker-Tochter vom Betrieb Nessler in Buchenberg für 1800 Euro aus dem Ring. Mit gGZW 120 und ebenfalls sehr gutem Euterzuchtwert sicherte ihn sich ein Züchter aus dem angrenzenden Oberbayern. Im Schnitt kosteten Deckstiere allerdings 100 Euro weniger als vor zwei Wochen.

Bei den Jungkühen blieb das Angebot mit 99 Tieren erneut hinter den Auftrieben der Vergleichstermine der Vorjahre zurück. Dem stand eine rege Nachfrage gegenüber, die auch durch Kaufaufträge aus Norddeutschland und zwei italienische Großkunden getragen wurde. So wurde flott geboten und alle Jungkühe waren am Ende verkauft. Im Schnitt erlösten die Verkäufer mit 1665 Euro wieder um 161 Euro mehr als bei der Vorauktion. Das höchste Gebot erhielt mit 2240 Euro gleich zu Beginn die Spitzenjungkuh des Marktes, eine gut entwickelte Pizarro-Tochter mit 35 kg Tagesgemelk und herausragendem Euter von Franz Müller, Agathazell. Sie ging wie jede dritte Jungkuh nach Italien.

Der traditionelle Kalbinnen- und Jungrindermarkt beschränkte sich diesmal fast ausschließlich auf Jungrinder. Auch hier war das Angebot mit insgesamt 71 Tieren geringer als in den Vorjahren, stieß aber wie immer auf besonderes Käuferinteresse. Zwar konnte das Preisniveau des sehr teuren Frühjahrsmarktes nicht ganz erreicht werden, gegenüber dem letztjährigen Herbsttermin stieg der Schnittpreis jedoch um 116 Euro an. Fast alle Jungrinder wurden verkauft und blieben großteils zur weiteren Aufzucht im Zuchtgebiet.

Bei den weiblichen Zuchtkälbern war das Angebot mit 21 Tieren wieder etwas großer als zuletzt. Bei guter Nachfrage stieg auch der Schnittpreis nochmals leicht um 13 Euro auf 296 Euro an, wobei in der Spitze bis 500 Euro bezahlt wurden. Die meisten Käufer erwarben mehrere Kälber. Gute Kälber waren wie immer zu knapp.

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Bericht und Bild: Dr. Birkenmaier

 

Marktbericht vom 11.10.2018 in Kempten

Zuchtviehauktion in Kempten: Günstige Einkaufsgelegenheit bei wenig Besuchern

Bei schönem Herbstwetter fanden sich nur verhältnismäßig wenige Besucher zur ersten Oktoberauktion der Allgäuer Herdebuchgesellschaft am 11.10. in der Allgäuhalle in Kempten ein. Aufgetrieben waren 9 Stiere, 5 Kühe, 86 Jungkühe, 1 Kalbin und 10 weibliche Zuchtkälber.

Kleiner als zuletzt war der Auftrieb bei den Zuchtstieren mit nur 9 Tieren. In der Qualität entsprachen diese insgesamt durchschnittlichem Niveau. An der Spitze lief jedoch ein formalistisch überaus korrekter und sehr gut entwickelter Vaju-Sohn aus einer Huxoy-Tocher mit über 11000 kg Durchschnittsleistung von Hubert Denz, Oberstaufen-Höfen, der mit einem genomischen GZW von 118 und MW 120 bei starker Betonung der Inhaltsstoffe in Wkl. 1 eingestuft war. Teuerster Stier des Marktes war hingegen ein ebenfalls gut entwickelter Amor-Sohn aus einer Verdi-Tochter von der Karg GbR in Betzigau-Großholz, der von Hans Reiser, Haldenwang-Pfaffenhofen aufgezogen wurde. Für 1720 Euro ging der mit herausragenden Exterieurzuchtwerten und gGZW 124 versehene Stier wie der erstrangierte ins Unterallgäu. Kein Interesse bestand an Jungstieren der Wkl. 3 so dass unterm Strich nur 5 Stiere 20 Euro unter dem guten Vormarktniveau verkauft wurden.

Bei den Jungkühen ging der Auftrieb nach den traditionell angebotsstarken Septemberauktionen zwar erwartungsgemäß wieder zurück, landete mit 86 aufgetriebenen Tieren aber auf einem für den ersten Oktobermarkt sehr niedrigen Niveau. Zur gleichen Auktion des Vorjahres fehlten zum Beispiel ein Drittel der Tiere. Trotz guter Marktaussichten bei der Milch und der in unserer Region guten Futtersituation nutzten nur wenige anwesende Kaufinteressenten die immer noch gute Auswahl. Da auch italienische Großkäufer diesmal fehlten, ergab sich eine günstige Kaufsituation, bei der aber trotzdem flott gesteigert wurde. Erwartungsgemäß konnte aber das hohe Preisniveau der Vorauktion um 141 Euro nicht gehalten werden. Fast alle verkauften Jungkühe blieben in der Region. Einige Interessenten nutzten die Gelegenheit und erwarben mit bis zu 7 gleich mehrere Tiere. Den Tageshöchstpreis erzielte mit 2240 Euro die einzige 1er Jungkuh, eine mit 26 Monaten Abkalbealter noch sehr junge, aber dennoch schon sehr gut entwickelte Biver-Tochter mit bestem Euter und tadellosem Fundament aus der Zucht von Josef Zwiessler, Opfenbach. Mit einer Tagesleistung von 32 kg ging sie ins benachbarte Oberbayern.

Ein dramatischer Angebotseinbruch musste bei den weiblichen Zuchtkälbern verzeichnet werden. Nur 10 Tiere standen zum Verkauf, von denen 8 für 283 Euro, und damit 24 Euro höher als zuletzt, den Besitzer wechselten. Die meisten Kälber gingen in Aufzuchtbetriebe.

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Bild und Bericht: Dr. F. Birkenmaier

Marktbericht vom 27.09.2018 in Kempten

Gute Qualität und große Auswahl

Die zweite Septemberauktion in Kempten bietet nach den Viehscheiden traditionell eine sehr große Auswahl an Jungkühen und läutet die angebotsstarken Herbst- und Wintermärkte ein. So auch bei der letzten Versteigerung am 27. September in der Allgäuhalle in Kempten. Bei gutem Auktionswetter waren 14 Stiere, 2 Kühe, 171 Jungkühe, 2 Kalbinnen und 14 weibliche Zuchtkälber aufgetrieben.

Überwiegend sehr gefällig zeigt sich das Angebot der 14 Zuchtstiere, von denen 10 in Wkl. 2 eingestuft wurden. Die Käufer wussten diese Qualität zu schätzen und zeigten entsprechendes Interesse. Kaum Nachfrage bestand hingegen nach Jungstieren der Wkl. 3. Im Schnitt kosteten Deckstiere 1552 Euro und damit nochmals 55 Euro mehr als Anfang September. Den Tageshöchstpreis erzielte mit 1840 Euro der erstrangierte Kandidat, ein harmonischer und gut entwickelter Dane-Sohn aus einer Zephir-Tochter mit über 10000 kg Erstlaktation bei 3,91 % Fett und 3,62 % Eiweiß von Hieronymus Paulsteiner, Rückholz-Stadels, der von Max Klemp, Bad-Grönenbach vorgestellt wurde. Er ging mit hochpositivem Exterieurprofil und genomischem GZW sowie MW von jeweils 123 ins württembergische Allgäu.

Große Auswahl hatten die Kaufinteressenten, wie bereits erwähnt, bei den 171 Jungkühen. Hier konnte insgesamt auch die Qualität gefallen. Vier herausragende Jungkühe in Wkl. 1 standen hierfür repräsentativ. Bei im Schnitt knapp 31 kg Milch kosteten diese vier 1er Jungkühe zusammen 11150 Euro. Leider blieb keine im Zuchtgebiet. Das Rekordgebot erhielt mit 3200 Euro die auf Rang 1 platzierte Hacker-Tochter mit Schauformat aus einer Payssli von Franz Müller, Agathazell. Sie ging nach Italien, wie 40 Prozent aller verkauften Jungkühe. Weitere Tiere wurden auch nach Norddeutschland verkauft. Unterm Strich erlösten die Braunvieh-Jungkühe mit 1645 Euro um 94 Euro mehr als noch 14 Tage zuvor.

Weniger Bedarf bestand hingegen bei den weiblichen Zuchtkälbern. Obwohl nur 14 Tiere zum Verkauf standen, kosteten diese 12 Euro weniger, als Anfang des Monats. Die Preisspitze lag bei 460 Euro.

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Bericht und Bild: Dr. F. Birkenmaier

Marktbericht vom 06.09.2018 in Kempten

Großes Jungkuhangebot

Nach 4-wöchiger Sommerpause hielt die Allgäuer Herdebuchgesellschaft am Donnerstag, 6.9. ihre erste September-Auktion in der Allgäuhalle in Kempten ab. Aufgrund des längeren Abstandes zur Vorauktion war das Angebot für den ersten Septembermarkt ungewöhnlich groß, denn in der Regel steigen die Auftriebszahlen erst mit dem zweiten Septembermarkt nach den Viehscheiden stark an. Aufgetrieben waren 10 Stiere, 7 Kühe, 156 Jungkühe, 2 Kalbinnen und 35 weibliche Zuchtkälber.

Bei den Zuchtstieren war der Auftrieb mit 10 Kandidaten nochmals etwas kleiner als zuletzt, konnte sich preislich dafür aber noch oben absetzen. Alle Jungstiere wurden verkauft – im Schnitt um 163 Euro über dem Vormarktniveau. Den Tageshöchstpreis erzielte mit 1780 Euro der erstrangierte Vassli-Sohn von Max Klemp, der vom Betrieb Schneider in Opfenbach aus einer Etpat-Tocher mit 8600 kg Milch bei tadellosen Inhaltsstoffen gezüchtet wurde. Mit einem gGZW von 121 und MW 120 sowie Euterzuchtwert 121 und darüber hinaus fehlerfreiem genomischen Zuchtwertprofil ging er in einen hiesigen Zuchtbetrieb.

Bei den 156 aufgetriebenen Jungkühen bot sich den Kaufinteressenten eine gute und breite Auswahl. Diese wurde auch genutzt und mehrere Partien konnten an Großabnehmer abgesetzt werden. Auch Milcherzeuger aus der Region erwarben größere Stückzahlen - angesichts der angespannten Futtersituation in weiten Teilen Deutschlands und des sich deshalb abzeichnenden Milchpreisanstiegs sicherlich eine lohnende Investition. Preislich bewegten sich die Braunvieh-Jungkühe mit 1551 Euro nur knapp unter dem Vormarktniveau, wobei aber auch die Tagesmilchmengen aufgrund der zurückliegenden, hochsommerlichen Witterung eher seitwärts tendierten. Das Höchstgebot des Tages ging mit 2140 Euro an eine Hochsee-Tochter mit 32,5 kg und einer Mutterleistung von 11400 kg bei 4,55 % Fett, 3,81 % Eiweiß und 7 Kälbern aus dem Stall von Markus Tannheimer, Buchenberg-Eschach. Sie ging mit 4 weiteren Jungkühen in einen Betrieb in Ostfriesland. Größerer Stückzahlen wurden erneut nach Italien verkauft sowie weitere Tiere nach Norddeutschland.

Bei den weiblichen Zuchtkälbern fand nicht das gesamte Angebot von 35 Tieren einen Abnehmer. Im Schnitt konnten diese aber im Preis mit 11 Euro leicht gegenüber der Vorauktion zulegen. Maßgeblich waren hier wie immer die doch zum Teil sehr unterschiedlichen Qualitäten. Gut entwickelte Kälber mit sicherem Leistungshintergrund sind am Markt immer gefragt und wurden in der Spitze bis 460 Euro gehandelt.

 

Marktbericht vom 09.08.2018 in Kempten

Bei erneut hochsommerlichen Temperaturen hielt die Allgäuer Herdebuchgesellschaft am Donnerstag, 9.8. ihre August-Auktion in der Allgäuhalle in Kempten ab. Aufgrund der schon begonnenen Sommerferien waren die Besucherränge um den Versteigerungsring gut besetzt, diesmal auch mit noch jungem Publikum. Nicht alle waren deshalb Kaufinteressenten. Aufgetrieben waren 13 Stiere, 5 Kühe, 102 Jungkühe und 24 weibliche Zuchtkälber.

Bei den Zuchtstieren entsprach der Auftrieb von 13 Kandidaten knapp dem aktuellen Bedarf. Ein Stier konnte nicht gekört werden, die restlichen 12 fanden alle einen Käufer. Die Preisfindung orientierte sich stark an der Qualität, die mit 7 Tieren in Wkl 2 und 5 in Wkl 3 gutem Durchschnitt entsprach. Im Schnitt erlösten die Züchter und Aufzüchter mit 1334 Euro um 38 Euro mehr, wie beim letzten Markt. Das höchste Gebot erhielt mit 1920 Euro der gut entwickelte und auf Rang 1 platzierte Veteran-Sohn mit einem gGZW von 125 aus der Preset-Tochter Laurisa aus der Huray-Linie vom Betrieb Brader in Dickenreishausen, der Mutter der beiden Besamungsstiere Visa und Vite. Vorgestellt von Hans Groß, Lauben/UA ging der Jungstier nach Belgien.

Bei den Jungkühen wirkte sich diesmal der Hitzestress spürbar auf die Schalmtestergebnisse aus, so dass die Ausfallquote der schon auf der vorläufigen Milchliste stehenden Tiere mit 15 Prozent deutlich über dem Normalmaß lag. Die Nachfrage nach den 102 zum Verkauf stehenden Jungkühe war unter den derzeitigen Bedingungen (Hitzestress, Trockenheit im Norden) insgesamt gut und angesichts der nicht ganz an die Vorauktionen heranreichenden, durchschnittlichen Qualität wurde mit 1573 Euro ein zufriedenstellendes Preisniveau erzielt. Das Spitzengebot erhielt mit 2440 Euro ein ansprechende Hochsee-Tochter mit 31 kg, gezüchtet von Gebhard Schöllhorn, Probstried-Haslach und vorgestellt von Narziss Wenz, Bolsterlang. Sie ging mit wenigen weiteren Tieren nach Südtirol.

Weniger Kauflust bestand witterungs- und qualitätsbedingt nach den 24 angebotenen weiblichen Zuchtkälbern. Hier lag das Preisniveau mit durchschnittlich 260 Euro knapp unter dem Vormarkbereich. Höchstpreise wurden bis 420 Euro bezahlt. Allerdings wurden trotzdem bis auf eines alle Kälber verkauft.

Marktbericht vom 01.08.2018 in Buchloe

Schwabenhalle Buchloe – Trockenheit und große Hitze dämpfen die Kauflust

Zum Zuchtviehmarkt der Allgäuer Herdebuchgesellschaft am 1. August 2018 standen 3 Bullen, 23 Jungkühe und 24 Zuchtkälber zum Verkauf.

Die lange Trockenheit und die heißen Temperaturen bremsten in allen Kategorien die Kauflust und führten zu einem eher schleppenden Marktverlauf.

Bei den Zuchtkälbern wurde wiederum sehr qualitätsbezogen gesteigert. Gefragt waren Kälber mit guter Entwicklung und exporttauglichen Pedigrees. Den Tageshöchstpreis erzielte ein gut entwickeltes Berywi x Joel-Kalb mit guten Leistungsdaten vom Betrieb Jaser GbR, Lamerdingen.

Von den drei gekörten Stieren konnten zwei verkauft werden. Der zweitrangierte Vassli x Proton-Sohn mit guter Entwicklung und durchwegs guten genomischen Zuchtwerten erzielte den Höchstpreis. Er wurde vom Betrieb Guggemos Josef, Oberdolden gezüchtet und vom Betrieb Ellenrieder Johann, Kirchheim aufgezogen und am Markttag bestens präsentiert.

Bei den Jungkühen fehlte es nicht nur an der Stückzahl, sondern teilweise auch an der Qualität der angebotenen Tiere. Dazu kam noch die extreme Sommerhitze, die wohl machen Käufer derzeit vom Kauf einer Jungkuh abhält. Dank zahlreicher Kaufaufträge konnte der Markt bis auf zwei Tiere, die zum gebotenen Preis nicht abgegeben wurden, geräumt werden. Die erzielten Preise waren gerade noch zufriedenstellend. Käuferwünsche im gehobenen Segment konnten zum Teil leider aufgrund des fehlenden Angebotes nicht erfüllt werden. Das Höchstgebot erzielte eine Ettal x Emstern-Tochter vom Zuchtbetrieb Böller und Schorer GbR, Unterdiessen.

 

Marktbericht vom 19.07.2018 in Kempten

Zuchtviehauktion in Kempten: Jungkühe gut nachgefragt

Bei hochsommerlichen Temperaturen hielt die Allgäuer Herdebuchgesellschaft am 19. Juli ihre letzte Zuchtviehversteigerung in der Allgäuhalle in Kempten ab. Erneut war die Zufahrt zur Allgäuhalle aufgrund des Wiedereinbaus der restaurierten, historischen König-Ludwig-Brücke über die obere Iller deutlich erschwert, was aber sicherlich nicht der Grund für den überschaubaren Besuch war. Aufgetrieben waren 16 Stiere, 2 Kühe, 89 Jungkühe und 26 weibliche Zuchtkälber.

Besuchsbedingt weniger Bedarf bestand diesmal nach den 16 aufgetriebenen und gekörten Stieren. Hier wurde dann doch sehr qualitätsbedingt geboten, so dass am Ende nicht jeder Stier verkauft war. Auch der Schnittpreis konnte das sehr gute Niveau der Vorauktion mit knapp 1300 Euro nicht mehr halten. Dennoch ging die Preisspitze bis 1980 Euro für einen Vassli –Sohn mit gGZW 120 und sonst makellosem Allroundprofil. Der von Stefan Bainger, Westerheim aus einer Prohuvo gezogene und von Max Klemp, Bad Grönenbach aufgezogene Jungstier ging an einen Raiffeisenverbund nach Bremen.

Gut nachgefragt waren die 89 Jungkühe, die preislich zur Vorauktion um 77 Euro auf über 1700 Euro zulegen konnten. Mehrfach wurden über 2000 Euro bezahlt, so auch für die beiden erstrangierten Jungkühe, die beide aus dem Betrieb Zwiessler Josef, Opfenbach kamen und nach Südtirol gingen: die Nr. 1, eine Biver-Tochter aus Jaguar mit 31 kg Milch für 2340 Euro und die Nr. 2 ein Blooming aus einer Vapiano-Tochter mit 34 kg Milch für 2650 Euro. Insgesamt erwarben auswärtige Käufer wieder größere Stückzahlen, so dass am Ende nur jede zweite Jungkuh in der Region blieb. Ein LKW ging nach Norddeutschland, der Rest nach Italien.

Weniger Nachfrage bestand aufgrund des knapperen Besuchs und der Witterung diesmal nach weiblichen Zuchtkälbern, wobei hier auch der Qualitätsaspekt zu sehen war. Von den 26 aufgetriebenen Tieren wurden knapp zwei Drittel verkauft, Braunviehkälber um 40 Euro unter dem Vormarktniveau und einer Preisspitze bis 440 Euro.

 

Marktbericht vom 28.06.2018 in Kempten

Zuchtviehauktion in Kempten: Leistungsstarkes Jungkuhangebot

Nur mit Verzögerung konnte aufgrund extremer Verkehrsbehinderungen vor der oberen Illerbrücke in Kempten die letzte Auktion der Allgäuer Herdebuchgesellschaft am 28. Juni in der Allgäuhalle in Kempten beginnen. Sowohl Beschicker, als auch Kaufinteressenten steckten hier bis zu einer Stunde im Stau fest. Bei wechselhaftem Wetter waren 11 Stiere, 4 Kühe, 90 Jungkühe und 20 weibliche Zuchtkälber aufgetrieben.

Mit 11 aufgetriebenen Stieren war das Angebot auch für die Jahreszeit etwas knapp, vor allem hätten durchaus noch mehr Jungstiere guter Qualität abgesetzt werden können. So war die Nachfrage nach der qualitativ insgesamt durchschnittlichen Kollektion gut, wenngleich die hinteren Qualitäten kaum Interessenten fanden. Am Ende hatten 10 Jungstiere den Besitzer gewechselt und im Schnitt 1594 Euro erlöst. Dies waren zwar 122 Euro weniger als vor drei Wochen, damals war aber auch die Verkaufsquote aufgrund der sehr heterogenen Qualität deutlich geringer. Das höchste Tagesgebot erhielt mit 2250 Euro der erstrangierte, noch junge und gut entwickelte Amor-Sohn aus der Huxoy-Tochter Bonita von Klement Emilius in Pronten-Rrehbichel, der von Max Klemp, Bad-Grönenbach aufgezogen wurde. Aus derselben zuchtwert- und leistungsstarken Kuh stammt unter anderem der Greifenberger Jungvererber Visor Pp. Mit einem genomischen GZW von 125 und über +1000 kg Milch blieb dieser Amor-Sohn im Zuchtgebiet.

Bei den insgesamt 90 aufgetriebenen Jungkühen war vor allem wieder das enorme Leistungspotential mit über 29 kg im Schnitt markant. Trotz knappen Besuchs wurde das Angebot gut nachgefragt und am Ende zum selben Schnittpreis gehandelt wir vor drei Wochen. Das höchste Tagesgebot erhielt die erstrangierte 1er Jungkuh, eine sehr körperstarke Tochter eines Voice-Sohnes im Natursprungeinsatz von Daniel Weber, Görisried, die mit knapp 33 kg Milch für 2700 Euro nach Südtirol ging. Neben weiteren Jungkühen, die nach Italien verkauft wurden, gingen einige auch nach Nordrhein-Westphalen.

Mit 20 angebotenen Braunvieh-Zuchtkälbern war das Angebot überschaubar. Die Nachfrage war diesmal nicht ganz so intensiv, wie bei den Vorauktionen, so dass das zuletzt wiederholt sehr gute Preisniveau mit 318 Euro nicht ganz gehalten werden konnte. Qualitätsbedingt ging die Preisspitze diesmal nur bis 440 Euro.

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Bild und Bericht: Dr. Birkenmaier

 

Marktbericht vom 07.06.2018 in Kempten

Rückkehr zur Normalität

Nach dem Ausnahmemarkt im Mai kehrte bei der letzten Zuchtviehversteigerung der Allgäuer Herdebuchgesellschaft am 7. Juni in der Allgäuhalle in Kempten wieder Normalität ein. Bei idealem Auktionswetter waren 10 Stiere, 2 Kühe, 73 Jungkühe, 3 Kalbinnen und 23 weibliche Zuchtkälber aufgetrieben.

Bei den Stieren war der Auftrieb mit nur 10 Kandidaten knapp, vor allem auch hinsichtlich der guten und gefragten Qualitäten. Dass die Käufer hier durchaus gezielt und bewusst einkaufen, zeigte die Verkaufsquote von nur 50 Prozent bei aber nochmals um 35 Euro höherem Durchschnittspreis gegenüber der Vorauktion. Allein die auf den ersten drei Plätzen rangierten Stiere gingen nicht unter 2000 Euro aus dem Ring. Bei den nachfolgenden Kandidaten, die in Fundament oder wesentlichen genomischen Zuchtwerten nicht immer überzeugen konnten, war die Nachfrage dann deutlich zurückhaltender. Zwar erhielt jeder Stier ein Gebot, die Verkäufer gaben ihre Tiere zu diesen dann aber mehrmals nicht ab. Den Tageshöchstpreis erhielt mit 2120 Euro der erstrangierte Vito-Sohn aus einer Anibal-Tochter vom Betrieb Heckenberger in Hochdorf, der bei guter Entwicklung mit einem ausgeglichenen und ansprechenden Zuchtwertprofil zu gefallen wusste.

Eine Abkühlung erfuhr der zuletzt sehr heiß gelaufene Jungkuhmarkt, wobei die Qualität der 73 aufgetrieben Tiere auch nicht mit der der Vorauktion mithalten konnte. So lag zwar das Leistungsniveau mit 28,7 kg zwar immer noch sehr hoch, aber eben nicht ganz auf Rekordniveau, wie beim letzten Mal. Vor allem aber auch im Exterieur spielte die Vorauktion in einer anderen Liga. So war diesmal auch keine Jungkuh in Wkl. 1 gereiht. Dennoch war das angebotene Tiermaterial sehr gefragt und flott gehandelt. Am Ende stand ein Schnittpreis von 1631 Euro für Braunviehtiere. Der höchste Zuschlag ging mit 2180 Euro an eine Verdi-Tochter mit 34,2 kg Tagesleistung aus dem Betrieb Sichler in Gunzesried. Sie ging nach Italien, wie mehrere weitere Tiere.

Nach wie vor sehr gefragt waren weibliche Zuchtkälber, von denen 23 Tiere angeboten und auch alle verkauft wurden. Preislich bewegten sie sich mit 377 Euro wieder auf ähnlich hohem Niveau wie vor drei Wochen, wobei die Spitzengebote bis 600 Euro gingen und nur drei Kälber unter 300 Euro gehandelt wurden. Bestbezahltes Kalb war eine Cadence-Tochter aus einer sehr leistungsstarken Payssli mit knapp 10000 kg Erstlaktation bei sehr starken Inhaltsstoffen von 4,81 Prozent Fett und 3,94 Prozent Eiweiß aus dem Betrieb Endrass in Stötten-Heggen. Alle Kälber blieben in der Region

 

Marktbericht vom 30.05.2018 in Buchloe

Zuchtviehmarkt der Allgäuer Herdebuchgesellschaft in der Buchloer Schwabenhalle – Jungkühe knapp im Angebot aber mit hervorragender Qualität

Bei der Auktion am 30.05.2018 standen 4 Stiere, 29 Jungkühe und 10 Zuchtkälber zum Verkauf. Das Angebot war in allen Tiergattungen für die derzeitige Nachfrage zu knapp. Der Markt wurde sehr flott zu guten Preisen bis auf eine Jungkuh und ein Kalb komplett geräumt.

Bei den Zuchtkälbern wurde das knappe Angebot flott zu der Qualität entsprechenden Preisen verkauft. Vor allem gut entwickelte Kälber mit exportfähigen Pedigrees waren gefragt und erzielten gute Preise.

Alle 4 gekörten Stiere fanden einen Käufer. Erstrangiert wurde ein Amor x Himalaya-Sohn vom Betrieb Ostenried, Leinau. Den Tageshöchstpreis erzielte ein sehr korrekter, gut entwickelter Brillant x Easton-Sohn vom Betrieb Ellenrieder Johann, Kirchheim. Der vom Betrieb Schindele Richard, Unterthingau gezüchtete Bulle bestach vor allem mit guten genomischen Zuchtwerten im Exterieur.

Von sehr guter Qualität waren die Jungkühe. Mit knapp 30 kg Tagesgemelk zeigten sie sich sehr leistungsbereit. Auch im Exterieur konnten die meisten Tiere überzeugen und so wurde der Markt rasch zu der Qualität angemessenen Preisen geräumt. Alle Tiere blieben zum Zuchtgebiet. Von der Bewertungskommission erstrangiert wurde eine formschöne, elegante Nescardo x Erlkönig-Tochter vom Betrieb Ostenried, Leinau. Verdientermaßen erzielte sie auch den Tageshöchstpreis.

20180530 091645 1527666090440

Sehr gute Jungkühe der Wertklasse 1 und 2+

 

Marktbericht vom 17.05.2018 in Kempten

Zuchtviehauktion in Kempten: Markt der Rekorde!

Es war ein denkwürdiger Zuchtviehmarkt, wie ihn die Allgäuhalle in Kempten so noch nicht gesehen hat. Zum einen war der Auftrieb an Jungkühen bei einer Mai-Auktion in den letzten Jahren noch nie so niedrig wie diesmal, zum anderen gaben diese Jungkühe aber auch noch nie so viel Milch und waren auch noch nie so gut bezahlt wie diesmal. Bei idealem Auktionswetter – wechselhaft nach langer Schönwetterphase, bei der der erste Schnitt in sehr guter Qualität großteils eingebracht werden konnte – waren am 17. Mai 19 Stiere, 66 Jungkühe, 1 Kalbin und 37 weibliche Zuchtkälber aufgetrieben.

Mit 19 zur Körung vorgestellten Stieren war der Auftrieb der Jahreszeit entsprechend zwar gut, Bedarf war auf der anderen Seite aber ebenfalls reichlich vorhanden, so dass alle zum Verkauf angebotenen Kandidaten auch abgesetzt werden konnten. Nicht alle der gekörten Jungstiere kamen zudem in den Versteigerungsring, sei es, weil sie im Züchterstall wieder zum Einsatz kommen, oder weil sie bereits vor dem Auftrieb einen Interessenten gefunden haben. Bei insgesamt guter Qualität stieg der Schnittpreis mit 1681 Euro um 128 Euro zur Vorauktion an. Bestbezahlt war der Spitzenstier des Marktes, ein auffallend exterieurstarker und sehr gut entwickelter, allerdings nicht genetisch hornloser Van-Sohn aus einer hochleistenden Payboy-Tochter von Michael Eberle, Ruderatshofen, der neben ordentlicher Milchvererbung von 670 kg mit sehr guten genomischen Exterieurzuchtwerten beeindruckte. Er ging für 2200 Euro nach Nordrhein-Westfalen.

Bei den Jungkühen war das Angebot mit nur 66 Tieren deutlich zu gering. Damit setzte sich der schon bei den Vorauktionen zu beobachtende, abnehmende Trend fort und auch im Vergleich zu den Vorjahren blieb der Auftrieb deutlich unter dem früheren Niveau. Jungkühe werden knapp und das wird sich in nächster Zeit aufgrund der hohen Auslandsverkäufe und der schon lange hohen Kreuzungsbesamungsanteile vermutlich auch nicht ändern. (Ein Umdenken z.B. im Besamungsverhalten ist sicherlich nicht fehl am Platz). Die Qualität der angebotenen Jungkühe hatte es aber in sich! Nicht nur, dass die Euter und Fundamentqualitäten für die Käufer eine wahre Freude wahren – mehr als jede dritte Braunvieh-Jungkuh war in Wkl. 1 oder 2+ eingereiht – auch im Leistungsvermögen hatte die Allgäuhalle ein derartiges Niveau bisher noch nicht gesehen. Mit 29,6 kg Tagesgemelk wurde eine neue Bestmarke gesetzt, die aufhorchen lässt. Dabei ist bemerkenswert, dass allein dreiviertel der 1er und vorgezogenen 2er Jungkühe einen zum Besamungszeitpunkt Genomischen Jungvererber zum Vater hatten (bei im Schnitt 32,6 kg Milch; da zweifle einer noch an der Genomik)! Der Rest verteilt sich je zur Hälfte auf Deckstiere und Nachkommen geprüfte Väter. Erstrangiert war eine faszinierende Vasir-Tochter mit über 31 kg Milch von Markus Adelgoß, die von der Seehof GbR in Reicholzried-Sachsenried aus einer Jublend gezüchtet wurde und die sich zum stolzen Tageshöchstpreis von 3550 Euro nach hartem Bieterduell ein tschechischer Käufer sicherte. Gleich dahinter folgte eine Himalaya-Tochter mit über 37 kg von Siegfried Ziegler, Stiefenhofen-Mittelhofen, die für ebenfalls stolze 3250 Euro in einen südtiroler Züchterstall ging. Häufig wurden nachfolgend noch über 2000 Euro geboten, so dass am Ende, der Qualität entsprechend, ein neuer Rekordschnittpreis von 1949 Euro zu Buche stand! 30 Jungkühe gingen nach Italien oder Tschechien.

Nicht minder begehrt waren die weiblichen Zuchtkälber, von denen 37 Stück aufgetrieben waren. Stimmte die Qualität, dann war ein guter Preis gesichert. Im Durchschnitt konnte das schon bei der Vorauktion sehr hohe Preisniveau mit 381 Euro fast gehalten werden. Alle Kälber wurden verkauft. Bestbezahlt war mit 700 Euro eine Castle-Tochter (VV Cadence) aus einer Prohuvo von Lothar Behmann, Oberreute-Längene, die mit 16 weiteren Kälbern ebenfalls nach Tschechien ging.

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Katalog-Nr. 198 Vasir, Wertklasse I, Züchter Adelgoss

Bericht und Bild: Dr. Birkenmaier

 

 

Marktbericht vom 26.04.2018 in Kempten

 Gute Preise beim Traditionsmarkt mit Jungrindern

Die zweite Aprilauktion der Allgäuer Herdebuchgesellschaft in Kempten ist zum Weideauftakt traditionell mit einem speziellen Jungrinder- und Kalbinnen-Angebot ergänzt. Am 26. April sorgte dies bei wechselhaftem Wetter wieder für großes Käuferinteresse. Allerdings war diesmal das Angebot bei Weitem nicht so umfangreich wie die vergangenen Jahre. Auch bei den Jungkühen hielt sich das Angebot für die Jahreszeit in Grenzen. Aufgetrieben waren insgesamt 17 Stiere, 2 Kühe, 78 Jungkühe, 4 Kalbinnen, 48 Jungrinder und 18 weibliche Zuchtkälber. Damit war das Angebot nur gut halb so groß wie beim Vergleichsmarkt des vorigen Jahres.

Zum Frühjahr immer gefragt sind Deckstiere. Dies war beim letzten Markt nicht anders und das Angebot mit 17 Kandidaten entsprechend angepasst. Auffallend war hingegen der höhere Anteil schon etwas älterer Stiere. Nicht ganz dem üblich guten Niveau entsprach auch die Qualität der aufgetriebenen Jungstiere, insbesondere in Fundament und Entwicklung. So lag der Schnittpreis am Ende mit 1553 Euro zwar noch auf gutem Niveau, aber dennoch 240 Euro unter dem sehr hochpreisigen Vormarkt. Alle Stiere wurden verkauft, wobei sich Stiere der Wkl. 2 preislich kaum von denen der Wkl. 3 unterschieden. Den Tageshöchstpreis erzielte mit 2260 Euro so auch ein schon älterer, aber sehr ausdruckstarker, gut entwickelter Biver-Sohn in Wkl. 3 von Christian Brutscher, Bolsterlang-Sonderdorf, der aus einer Huxoy mit knapp 11000 kg Durchschnittsleistung stammt. Mit überragenden genomischen Exterieurzuchtwerten, aber knappen Leistungszuchtwerten ging er zusammen mit zwei weiteren Stieren nach Tschechien, darunter auch ein reinerbig hornloser Van-Sohn mit guten Exterieur-, aber knappem Melkbarkeitszuchtwert. Er stammt aus einer Promo-Tochter mit über 11000 kg vom Spitalhof in Kempten und wurde von Hans Reiser, Haldenwang-Pfaffenhofen aufgezogen.

Bei den Jungkühen war das Angebot mit 78 Tieren nochmals geringer als vor drei Wochen und damit auf Rekordtief für die Jahreszeit. Die Qualität der Tiere war aber sehr überzeugend und kam gleich zum Auftakt der Versteigerung durch die fünf in Wkl. 1 eingestuften Jungkühe zum Ausdruck. Keine dieser fünf 1er Jungkühe ging unter 2000 Euro aus dem Ring. Das höchste Tagesgebot erhielt mit 2600 Euro jedoch wie bei den Stieren eine altersbedingt in Wkl. 3 eingestufte, herausragende Hobbit-Tochter mit 40,6 kg Tagesleistung. Sie ging nach Südtirol, wie insgesamt 15 Jungkühe über den Brenner nach Italien wechselten. Der schon beim letzten Markt gute Schnittpreis für Braunviehjungkühe stieg nochmals um 15 Euro auf 1700 Euro an.

Knapper als die vergangenen Jahre war das Angebot bei den Jungrindern und Kalbinnen, wobei in letzterer Kategorie nur ein Braunviehtier angeboten wurde. Hier bleibt für den Inlandsmarkt aufgrund der guten Exportnachfrage und der hohen Fleischrassebesamungen derzeit offensichtlich kaum etwas übrig. Der Bedarf und das Interesse waren hingegen groß, wie die zum Versteigerungsbeginn der Jungrinder wieder gut gefüllte Auktionshalle zeigte. Entsprechend wurde das qualitativ ansprechende Jungtierangebot flott nachgefragt und sehr gut bezahlt. Braunvieh-Jungrinder kosteten mit 815 Euro im Schnitt 257 Euro mehr als beim Jungrindermarkt im letzten Herbst und auch 109 Euro mehr als im April 2017.

Ebenfalls sehr gut nachgefragt und bezahlt war bereits am Morgen zum Versteigerungsbeginn das mit nur 18 Tieren sehr begrenzte Angebot der weiblichen Zuchtkälber. Im Schnitt legten diese um 114 Euro auf beachtliche 398 Euro gegenüber der Vorauktion zu. Den Spitzenpreis erhielt Anton Bader aus Isny-Schweinebach für ein interessantes Vassli-Kalb aus einer Huvi-Jungkuh mit 34 kg Einsatzleistung und über 13000 kg Großmutterleistung. 12 Kälber gingen nach Tschechien.

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Die fünf Jungkühe in Wkl. 1 der zweiten April-Auktion in Kempten kosteten im Schnitt 2168 Euro. Alle weiblichen Zuchttiere war sehr gut nachgefragt.

Bild: Dr. Birkenmaier

 

Marktbericht vom 18.04.2018 in Buchloe

Frühjahrsauktion in der Buchloer Schwabenhalle

Bei der Auktion am 18.04.2018 in der Schwabenhalle standen nur 4 Stiere, 27 Jungkühe und 10 Zuchtkälber zum Verkauf. In allen Kategorien konnte dieses knappe Angebot die derzeitige Nachfrage leider nicht befriedigen.

Die 10 aufgetriebenen Zuchtkälber waren meist von sehr guter Qualität und wurden bis auf ein Kalb rasch zu ordentlichen Preisen verkauft. Den Tageshöchstpreis erzielte ein Vassli-Kalb aus einer sehr leistungsstarken Mutter, gezüchtet vom Betrieb Maucher Anton, Egelhofen.

Auch die 4 Deckbullen wurden rasch zu qualitätsbezogenen, sehr guten Preisen versteigert. Der erstrangierte Blooming x Huxoy-Sohn vom Zuchtbetrieb Schindele Richard, Unterthingau, erzielte verdienterweise den Tageshöchsterlös. Er überzeugte neben seinen guten genomischen Zuchtwerten vor allem durch seine enorm gute Entwicklung.

Bei den Jungkühen konnte das gute Niveau des letzten Marktes leider nicht gehalten werden. Die Tiere zeigten sich zwar leistungsbereit, hatten jedoch des Öfteren diverse Mängel im Euter oder Fundament. Trotzdem wurde aufgrund des sehr kleinen Angebotes flott gesteigert und die erzielten Preise waren überwiegend sehr zufriedenstellend. Nur eine Jungkuh wurde zum Zuschlagspreis nicht abgegeben. Eine sehr elegante Harley x Verselino-Tochter von Epp Michael, Reuthe mit 32 kg Tagesgemelk bei guter Melkbarkeit erzielte den Tageshöchstpreis. Aufgrund des knappen Angebotes fehlten Käufer aus dem Ausland.

 

Marktbericht vom 21.03.2018 in Buchloe

Zuchtviehmarkt der Allgäuer Herdebuchgesellschaft in Buchloe – Leistungsstarke Kühe erzielen gute Preise

Bei der Auktion der Allgäuer Herdebuchgesellschaft am 21. März 2018 in der Schwabenhalle standen 17 Zuchtkälber, 4 Deckbullen und 49 Kühe und Jungkühe zum Verkauf. Bei der für die Auktion günstigen Witterung war der Besuch gut und der Marktverlauf vor allem beim weiblichen Großvieh überraschend positiv.

Das Angebot bei den Zuchtkälbern war von durchschnittlicher Qualität. Gesteigert wurde sehr qualitätsbezogen. Gefragt waren etwas ältere Kälber mit exporttauglichen Pedigrees. Die erzielten Preise waren zufriedenstellend.

Von den vier gekörten Deckstieren wurden nur zwei verkauft. Der erstrangierte genetisch hornlose Vassli x Emsland-Sohn vom Betrieb Dempf, Immelstetten wurde zum gebotenen Preis nicht abgegeben. Ein WKL. III-Bulle bekam kein Gebot. Den Tageshöchsterlös erzielte ein gut entwickelter Balisto x Juleng-Sohn vom Betrieb Ellenrieder, Kirchheim.

Ein sehr leistungsstarkes Angebot bei den Jungkühen mit Ø 28,7 kg Tagesgemelk und wenig Mängelansagen führte zu einem überraschend flotten Marktverlauf mit guten Preisen. Nur 3 Tiere wurden zum Zuschlagspreis nicht abgegeben. 9 Jungkühe wurden von zwei Aufkäufern aus Südtirol ersteigert. Den Tageshöchstpreis von 2060,-- € erzielte eine Bosephus x Payssli-Tochter vom Zuchtbetrieb Ostenried, Leinau mit 30,1 kg Tagesgemelk bei bester Melkbarkeit.

 

Marktbericht vom 15.03.2018 in Kempten

Gute Zuchtstiere gefragt

Bei schönem, aber noch kühlem Frühjahrswetter war die März-Auktion der Allgäuer Herdebuchgesellschaft am Donnerstag, 15.3. in der Allgäuhalle in Kempten gut besucht. Auswärtige Großeinkäufer waren auch diesmal nicht anwesend. Aufgetrieben waren 18 Stiere, 5 Kühe, 154 Jungkühe und 24 weibliche Zuchtkälber.

Alljährlich steigt zum Frühjahr hin die Nachfrage nach Deckstieren. Das Angebot passt sich dieser Nachfrage an. Dass aber auch zu dieser Jahreszeit nicht alle Qualitäten einen Abnehmer finden, zeigte sich diesmal besonders deutlich. Von den 18 aufgetriebenen Kandidaten wurden 11 in Wkl. 2 eingestuft und diese fanden reißenden Absatz. Kaum Bedarf bestand hingegen noch nach Stieren, die aufgrund ihrer Zuchtwert- oder Abstammungsdaten oder eines knappen Exterieurs in Wkl. 3. eingestuft waren. So wurden alle 2er Stiere verkauft und erlösten im Schnitt sehr gute 1762 Euro, während von den sieben 3er Stieren nur noch einer zum gebotenen Preis den Besitzer wechselte. Insgesamt waren Stiere mit 1702 Euro um 167 Euro teurer, als bei der Vorauktion. Mehrfach wurden über 2000 Euro geboten. Den Spitzenpreis erzielte mit 2700 Euro eine sehr gut entwickelter Cadence-Sohn aus einer Eastrog-Tochter mit 9600 kg Erstlaktation von Andreas Lingenhel, Oberstaufen-Gschwend. Mit guten genomischen Exterieurzuchtwerten und GZW 119 sowie MW 121 bei über +1000 kg Milch blieb er im Zuchtgebiet.

Sehr umfangreich war mit 154 aufgetriebenen Tieren auch wieder die Auswahl bei den Jungkühen. Bei guter körperlicher Entwicklung sowie ansprechenden Fundament- und Euterqualitäten zeigten diese auch ein hohes Leistungsniveau mit im Schnitt 28,2 kg. Der Bedarf an Jungkühen war vorhanden und rekrutierte sich hauptsächlich aus der hiesigen Region. Am Ende notierten Jungkühe nur knapp um 26 Euro unter dem Vormarkt. Den Tageshöchstpreis erzielte die Spitzenjungkuh des Marktes, eine Placebo-Tochter aus einer leistungs- und inhaltsstoffstarken Jublend von Frank Bodenmüller, Lauben, die mit 31,5 kg Tagesleistung für 2140 Euro nach Norddeutschland ging.

Sehr gefragt waren in letzter Zeit weibliche Zuchtkälber, was bei dieser Auktion zu einer deutlichen Angebotsausweitung auf 51 Kälber führte. Dabei ging die Qualität nicht im selben Umfang mit. Dies blieb nicht ohne Auswirkungen auf die Nachfrage, die diesmal deutlich verhaltener ausfiel als zuletzt. Am Ende konnten die guten Preise der Vorauktionen nicht gehalten werden. Im Schnitt kosteten die gehandelten Kuhkälber 257 Euro - mit Höchstpreisen für gute Zuchtkälber bis 540 Euro.

Die nächste Auktion der Allgäuer Herdebuchgesellschaft findet in der Allgäuhalle in Kempten am Donnerstag, 5. April 2018 statt, in der Schwabenhalle in Buchloe am Mittwoch, 18. April 2018.

(Dr. Birkenmaier)

 

Marktbericht vom 22.02.2018 in Kempten

Zuchtviehauktion in Kempten: Zuchtkälber gefragt

Bei gutem Besuch und winterlichen Temperaturen hielt die Allgäuer Herdebuchgesellschaft am Donnerstag, 22.2. in der Allgäuhalle in Kempten ihre zweite Februar-Auktion ab. Auswärtige Großeinkäufer waren diesmal nicht anwesend. Aufgetrieben waren 14 Stiere, 135 Jungkühe und 24 weibliche Zuchtkälber.

Bei den Zuchtstieren zeigte sich der alljährlich zum Frühjahr ansteigende Bedarf, der allerdings mit der zum Verkauf zugelassen Kollektion aus 9 Stieren der Wkl. 2 und 4 Kandidaten in Wkl. 3 unter Berücksichtigung der gestellten Qualitätsansprüche nicht gedeckt werden konnte. Für die begehrtesten Stiere wurde dreimal über 2000 Euro geboten, im Schnitt erlösten die Jungstiere 1535 Euro und damit nochmals 90 Euro mehr als vor 3 Wochen. 2er Stiere kosteten 1640 Euro. Den Tageshöchstpreis erzielte mit 2200 Euro ein noch junger, sehr gut entwickelter Blooming-Sohn aus der Zucht von Georg Schütz, Altusried-Isel und aufgezogen von Max Klempt, Bad-Grönenbach. Mit einer 3,8-jährigen Mutterleistung (MV Juhus) von 11126 kg bei 5,02 % Fett und 3,91 % Eiweiß sowie sehr guten Exterieurzuchtwerten blieb er im Zuchtgebiet.

Bei den Jungkühen war das Angebot mit 135 Tieren zwar deutlich geringer als zuletzt, bot aber trotzdem eine gute Auswahl an gut entwickelten, leistungsveranlagten Tieren. Da die Zahl der im Katalog angemeldeten Jungkühe sogar größer war als Anfang Februar, blieben offensichtlich deutlich mehr Tiere in den Züchterstallungen und werden selbst gemolken. Zwar fehlten diesmal die sonst anwesenden italienischen Käufer, der Nachfrage, die aus dem eigenen Gebiet kam, tat dies aber keinen Abbruch und am Ende lag der Durchschnittspreis mit 1541 Euro für Braunviehtiere sogar 41 Euro höher als Anfang des Monats. Das höchste Gebot erhielt mit 2220 Euro ein Vosett-Tochter mit Bio-Status und 34 kg Tagesgemelk von Alois Weber, Unterjoch, die im Zuchtgebiet blieb.

Bei den weiblichen Zuchtkälbern zeigte sich eine enorme Nachfrage nach guten Tieren, die mit dem Auftrieb von 24 Kälbern bei weitem nicht bedient werden konnte. Allerdings waren auch interessante Zuchttiere im Angebot. So erhielt Anton Bader aus Isny-Schweinebach für ein Vassli-Kalb aus einer Cadence-Jungkuh mit 34 kg Einsatzleistung den Tageshöchstpreis von 640 Euro. Im Schnitt machten die Braunvieh-Zuchtkälber einen beachtlichen Preissprung um 68 Euro auf 392 Euro. Die zuletzt deutlich angezogenen Zuchtkälberpreise deuten einen inzwischen allgemein erhöhten Bedarf im Nachzuchtbereich an. Andererseits zeigt dies, dass gute Zuchtkälber auch gute Preise erlösen.

Dr.  Birkenmaier

 

Marktbericht vom 14.02.2018 in Buchloe

Februarauktion in der Buchloer Schwabenhalle – Nachfrage nach Jungkühen etwas verhalten

Beim Zuchtviehmarkt der Allgäuer Herdebuchgesellschaft am 14. Februar 2018 standen 4 Stiere, 1 Mehrkalbskuh, 44 Jungkühe und 23 Zuchtkälber zum Verkauf. Bei gutem Besuch war die Nachfrage nach Jungkühen wohl aufgrund wieder fallender Milchauszahlungspreise eher verhalten. Trotz fehlender ausländischer Käufer war aber die Verkaufsquote hoch und die erzielten Preise noch einigermaßen zufriedenstellend.

Flott verlief zu Beginn der Versteigerung die Zuchtkälbervermarktung. Die starken Exporte der letzten Monate führten zu einer sehr guten Nachfrage und entsprechend guten Preisen. Bis auf wenige Ausnahmen passte auch die Qualität der angebotenen Kälber. Den Höchsterlös erzielte ein korrektes, bestens entwickeltes Cadi-Kalb mit sehr gutem Leistungshintergrund vom Zuchtbetrieb Müller Josef, Oberostendorf.

Auch die 3 Bullen der Wertklasse II konnten zu der Qualität entsprechend guten Preisen verkauft werden. Nur ein Stier der Wertklasse III bekam kein Gebot. Körsieger wurde ein gut bemuskelter, korrekter Euronics x Pangani-Sohn von der Schwayer-Hofer GbR, Lauchdorf.

Bedingt durch den wieder fallenden Milchpreis mussten sich die Verkäufer der Jungkühe mit niedrigeren Verkaufserlösen begnügen, obwohl die Qualität der angebotenen Tiere meist in Ordnung war. Da auch ausländische Aufkäufer fehlten, kam nur durch zahlreiche Kaufaufträge etwas Schwung in den zögerlichen Marktverlauf. Gesteigert wurde sehr qualitätsbezogen. Bei noch hoher Verkaufsquote erzielten die Braunviehjungkühe einen Ø-Preis von 1480,-- €. Eine Nirvana x Rivaldo-Tochter mit Ausstellungspotential und 33 kg Tagesgemelk vom Zuchtbetrieb Reichenbach Johann, Immenhofen wurde für 2.200,-- € ersteigert. Den Tageshöchsterlös erzielte die zweitrangierte Feuerstein x Hucos-Tochter vom Biobetrieb Schmölz Richard, Winkel.

 

Marktbericht vom 01.02.2018 in Kempten

Zuchtviehauktion in Kempten: Leicht gedrückte Kauflaune

Nach den frühlingshaften Januar-Temperaturen kehrte bei der ersten Februar-Auktion der Allgäuer Herdebuchgesellschaft am Donnerstag, 1.2. in der Allgäuhalle in Kempten leichtes Winterwetter zurück. Zahlreiche Kauf- und Marktinteressierte nutzten dies zu einem Auktionsbesuch. Dennoch hielt sich die Anfang des Jahres noch sehr positive Kauflaune bei den Jungkühen diesmal etwas zurück. Aufgetrieben waren 14 Stiere, 3 Kühe, 172 Jungkühe, 2 Kalbinnen und 31 weibliche Zuchtkälber.

Gut gefragt waren anfangs noch die Zuchtstiere in Wkl. 2. Von 14 aufgetriebenen und gekörten Kandidaten waren 8 in diese Wkl. eingestuft, 6 Stiere erfüllten die Kriterien für Wkl. 3. Die Qualität der Stiere zeigte sich diesmal vor allem formalistisch sehr heterogen. Auffallend aber die zum Teil extrem hohen Eiweißgehalte im Pedigree einiger Kandidaten mit über 4,0 Prozent, die entsprechend gefragt waren. Während 2er Stiere noch heiß begehrt waren und im Schnitt 1678 Euro erlösten, zeigte sich die Bietlaune bei den 3er Stieren deutlich eingetrübt. Im Schnitt kosten Stiere 1445 Euro - und damit aber trotzdem noch 110 Euro mehr als Anfang Januar. Den Tageshöchstpreis erhielt mit 2100 Euro der erstrangierte Vassli-Sohn aus einer Easton-Tochter mit einer Mutterleistung von 4/3,6 - 9900 – 5,30 – 4,36 von Martin Dorner, Oberstaufen-Gschwend. Mit einer überragenden Entwicklung und einem genomischen MW von 119 sowie auch tadellosen Exterieurzuchtwerten ging der formalistisch fehlerfreie Stier nach Belgien. Weitere Kandidaten gingen auch nach Italien.

Bei den Jungkühen präsentierte sich den Besuchern eine große Auswahl an leistungsstarken und insgesamt gut entwickelten sowie in Fundament und Euter ansprechenden Tieren. Einzig die Diskussionen um die weitere Entwicklung des Milchpreises trübte die Kauflaune. Unterm Strich gab der Schnittpreis bei den Jungkühen zum sehr guten Vormarkt um rund 140 Euro auf 1495 Euro nach. Den Tageshöchstpreis erzielte mit 2120 Euro eine Hacker-Tochter mit 28 kg Tagesleistung und Bio-Status, gezüchtet von Hermann Nigg, Rettenberg-Engelbolz und verkauft von Moritz Hierl, Rettenberg-Sterklis. Zahlreiche Tiere gingen nach Italien sowie nach Norddeutschland.

Wieder gut nachgefragt waren weibliche Zuchtkälber. Das Angebot der 31 Kälber wurde flott versteigert und wechselte zum Schnittpreis von 324 Euro den Besitzer. Den Spitzenpreis erlöste mit 520 Euro ein gut entwickeltes Bosephus-Kalb aus einer Harley-Tochter mit über 8000 kg Erstlaktation und 4,40 % Fett sowie 3,93 % Eiweiß von Martin Schlecker, Osterberg-Weiler.

Bericht: Dr. Birkenmaier

 

Marktbericht vom 17.01.2018 in Buchloe

Schwabenhalle Buchloe – Zum Jahresstart rückläufige Preise für Jungkühe

Beim ersten Zuchtviehmarkt der Allgäuer Herdebuchgesellschaft am 17. Januar 2018 standen 6 Bullen, 56 Jungkühe, 1 Zweitkalbskuh und 15 Zuchtkälber zum Verkauf.

Während für Kälber und Stiere die Preise relativ stabil blieben, musste das weibliche Großvieh einen Preisrückgang verzeichnen. Die geringere Nachfrage war zum Teil witterungsbedingt, lag aber wohl auch an den Prognosen für die nächsten Monate am Milchmarkt.

Bis auf ein Kalb konnten die Zuchtkälber zu ordentlich, meist auch der Qualität entsprechenden Preisen verkauft werden. Den Tageshöchstpreis erzielte ein Puck x Hussant-Kalb mit guten Leistungsdaten vom Zuchtbetrieb Ellenrieder Martin, Oberbeuren.

4 Braunviehstiere, 1 FV-Stier und ein RB-Stier standen nach der Körung zum Verkauf. Die Qualität war durchwegs gut. Während die Braunviehstiere zu zufriedenstellenden Preisen verkauft wurden, waren die Gebote für den Fleckvieh- und Rotbuntbullen zu knapp, so dass sie von den Besitzern nicht abgegeben wurden. Körsieger wurde ein Anibal x Joey-Sohn von der Schwayer-Hofer GbR, Lauchdorf. Vom selben Betrieb erzielte ein Dario x Verdi-Sohn auch den Tageshöchstpreis.

Vor allem an der Spitze konnte das Angebot bei den Jungkühen überzeugen. Für die bessere Qualität bei den Tieren konnten sich die Preise auch fast auf dem Niveau der Vormärkte halten. Lediglich die schwächeren Qualitäten und Tiere mit Mängelansagen mussten deutliche Preisabschläge verzeichnen. So erzielten die Jungkühe der WKL I und II+ Ø 1940,-- €, die Jungkühe der WKL II- nur Ø 1016,-- €. Die 3 Tiere der WKL III bekamen kein Gebot. Die erstrangierte Vasient x Huray-Tochter vom Zuchtbetrieb Ostenried, Leinau erzielte mit 2.460,-- € verdient den Tageshöchstpreis. Sie überzeugte durch ihr tadelloses Exterieur und einer Mutterleistung von über 11.000 kg Milch bei besten Inhaltsstoffen. Mit zwei weiteren Tieren ging diese Ausnahmejungkuh nach Südtirol.

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Bericht: Bechteler Franz

Bild: Dr. Birkenmaier

 

Marktbericht vom 11.01.2018 in Kempten

Zuchtviehauktion in Kempten: gelungener Jahresauftakt mit leistungsstarken Jungkühen

Mit einem guten Start begann die Allgäuer Herdebuchgesellschaft ihr Auktionsjahr am Donnerstag, 11. Januar in der Allgäuhalle in Kempten. Die zahlreichen Besucher erwartete bei untypisch mildem Januarwetter ein umfangreiches und qualitativ gut sortiertes Zuchtviehangebot. Aufgetrieben waren 15 Stiere, 2 Kühe, 179 Jungkühe, 3 Kalbinnen und 21 weibliche Zuchtkälber.

Die Stierqualität konnte in der Summe zwar nicht ganz mit der vorhergehenden „Weihnachtsauktion“ mithalten, dennoch wurden alle 15 aufgetriebenen und gekörten Kandidaten verkauft, was eine anhaltend gute Nachfrage nach Deckstieren belegt. Der Schnittpreis gab qualitätsbedingt allerdings vom hohen Vormarktniveau auf 1335 Euro nach, wobei aber die Preisdifferenzierung zwischen Stieren der Wkl. 2 und 3 deutlich geringer ausfiel als sonst üblich. Den Tageshöchstpreis erhielt mit 1600 Euro der erstrangierte, typstarke Auranto-Sohn aus einer Vanpari vom Zuchtbetrieb Metzeler in Immenstadt-Ratholz, der mit genomischem GZW von 117 und sehr guten Exterieurzuchtwerten im Zuchtgebiet blieb. Zwei Stiere gingen nach Italien

Sehr umfangreich war mit 179 Jungkühen diesmal das Angebot beim weiblichen Großvieh. Den zahlreichen Besuchern bot sich damit eine ausgezeichnete Auswahlmöglichkeit unter den darüber hinaus sehr leistungsstarken Tieren. Auch in den Fundament- und Euterqualitäten konnte die auftriebsstarke Kollektion gefallen, so dass der durch zahlreiche Kaufaufträge zusätzlich unterstütze Absatz flott vonstattenging. Wenn auch wieder zahlreiche Tiere nach der Auktion den Weg über den Brenner oder Richtung Norddeutschland antraten, so blieb doch ein hoher Anteil der Jungkühe im eigenen Zuchtgebiet. Den Tageshöchstpreis erhielt mit 2380 Euro fast zum Schluss der Auktion eine Bio-Nutzjungkuh vom Betrieb Kugler in Görisried mit rund 28 kg Tagesleistung. Knapp dahinter rangierte mit 2340 Euro die Spitzenjungkuh der Auktion, eine formatstarke Harley-Tochter aus einer Payssli von Rober Geiger, Füssen-Eschach, die mit sehr gutem Euter und über 32 kg Tagesgemelk auch züchterisches Potential mitbringt. Sie ging in einen Oberallgäuer Zuchtbetrieb.

Gut nachgefragt waren auch die 21 angebotenen Zuchtkälber. Zwar wies die Qualität die übliche Streubreite auf, konnte aber insgesamt wie schon am Ende des letzten Jahres durchaus mit einigen interessanten Kälbern gefallen. Dies fand auch im Schnittpreis seinen Niederschlag, der mit 337 Euro auf gutem Niveau lag. Spitzengebote gingen bis 580 Euro.

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Bericht und Bild: Dr. Birkenmaier

 

Marktbericht vom 21.12.2017 in Kempten

Zuchtviehauktion in Kempten: Spitzenqualität zum Jahresschluss

Traditionell ist die Weihnachtsauktion der Allgäuer Herdebuchgesellschaft in der Allgäuhalle in Kempten immer besonders gut besucht. So war es auch dieses Jahr am 21. Dezember. Neben der traditionellen Vergabe der Hauptpreise des Allgäuer Bauernblatt-Preisausschreibens überraschte diesmal aber nicht nur das Jodlerduo Baiz aus Rettenberg mit einer kurzen gesanglichen Einlage, sondern die Besucher erwartete eine ausgesprochen herausragende Qualität an Zuchttieren zum Jahresabschluss, wie sie nicht alltäglich im Angebot ist. Aufgetrieben waren 9 Stiere, 2 Kühe, 128 Jungkühe, 2 Kalbinnen und 32 weibliche Zuchtkälber.

Das Highlight setzten gleich zu Beginn des Versteigerungstages am Morgen die weiblichen Zuchtkälber. Waren diese schon insgesamt in der Qualität auf überdurchschnittlichem Niveau, so ragte ein Dynamite-Kalb aus einer Top-Huray-Tochter von Anton Bader, Isny-Schweinebach aus dem Gesamtangebot noch deutlich heraus. Mit einer Mutterleistung von 4/3,9 – 13919 – 3,61 – 3,63 und GZW 127 sowie MW 126 sorgte das elegante und züchterisch hochinteressante Kuhkalb bereits im Vorfeld für Gesprächsstoff und entsprechendes Kaufinteresse. Die hochgeschraubten Erwartungen wurden im Versteigerungsring dann nicht enttäuscht und der Zuschlag fiel nach hartem Bieterduell schließlich beim Rekordpreis von 3000 Euro! Erfolgreich war ein Züchter aus Südtirol, der mit Kaufauftrag mitbieten ließ. Durch diesen Spitzenpreis erreichte auch der Schnittpreis mit 433 Euro einen Spitzenwert. Aber auch ohne dieses Ausnahmekalb wurde die insgesamt gute Qualität mit einem Niveau von 326 Euro honoriert.

Bei den Superlativen dieser Auktion konnten die Zuchtstiere nachfolgend nicht ganz mithalten. Mit nur 9 vorgestellten Jungstieren war das Angebot geringer als zuletzt, als eine enorme Nachfrage die Preise nach oben klettern ließ. Letztere war diesmal ebenfalls nicht ganz so stark ausgeprägt, so dass unterm Strich ein Rückgang auf immer noch respektable 1563 Euro zu verbuchen war. Den Tageshöchstpreis erhielt mit 2050 Euro der erstrangierte, typstarke und genetisch hornlose Viper-Sohn aus einer Emsland-Tochter von der Huschitt GbR, Krugzell, der von Max Klemp, Bad Grönenbach aufgezogen und vorgestellt wurde. Mit über +1000 kg ZW Milch und einem genomischen GZW 119 sowie positiven Exterieurzuchtwerten ging er ins württembergische Allgäu.

Selten war die Qualität dann bei den Jungkühen auf so hohem Niveau, wie bei den 128 diesmal aufgetriebenen Tieren. Sowohl die körperliche Entwicklung, als auch Fundament- und Euterqualität erfreuten neben der Leistungsbereitschaft die Besucher, die in passend großer Zahl die Allgäuhalle füllten. Das Kaufinteresse an den Tieren war entsprechend groß, so dass am Ende mit 1776 Euro und einem Plus zum Vormarkt von 193 Euro das Auktionsjahr gelungen auf Rekordniveau abschloss. Den Tageshöchstpreis erhielt mit 2500 Euro die erstrangierte Tochter eines Mike-Sohnes von Anton Fink, Stiefenhofen-Oberthalhofen, die mit über 32 kg Tagesgemelk nach Südtirol verkauft wurde. Aber auch im weiteren Auktionsverlauf wurden vielfach über 2000 Euro geboten. Generell war der Bedarf südlich des Brenners diesmal wieder hoch und am Ende waren 40 Jungkühe dorthin verkauft.

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Bericht und Bild: Dr. Birkenmaier

 

 

 

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